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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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F | Fleischer846 Fleischer Gusti; Schwimmerin Geb. ? Gest. ? Laufbahn: Erfolgreiche Schwimmerin über mittlere und lange Strecken. Ausz.: 1928 „Quer durch Wien“, „Quer durch Berlin“- und „Quer durch Budapest“-Siegerin, 1931 Strommeisterin. L.: Beckmanns Sport-Lexikon A-Z, Dutzler 1995, Payerl 1992 Fleischer-Alt Jenny; Sängerin Geb. Pressburg, Ungarn (Bratislava, Slowakei), 3. 8. 1865 Gest. Weimar, Deutsches Reich (Deutschland), 7. 4. 1942 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Leopold Alt, Mediziner und Homöopath; Schwester: Ilka, verh. Gál, Mutter des Komponisten Hans Gál. J. F.-A. entdeckte und förderte das Ta- lent ihres Neffen. LebenspartnerInnen, Kinder: 1890 Heirat mit dem Kunstprofessor und Maler Friedrich Fleischer († 1937). Ausbildungen: Zunächst bei Rokitansky in Wien, später in Mailand. Laufbahn: 1881 Debüt an der Berliner Kroll-Oper als Sopranistin, danach Engagements in Würzburg, Prag und Wiesbaden. Ihr Hauptwirkungsort war 1885–1891 das Hoftheater in Weimar, sie gab aber auch Gastspiele an der Wiener Hofoper (1884), an der Berliner und Münchner Oper, in Kassel, Braunschweig und Budapest. Nach der Heirat zog sie sich von der Bühne zurück und unterrichtete an der Staatlichen Musikschule in Weimar. Mit dem Tod ihres Mannes verlor J. F.-A. den Schutz der „Mischehe“. Der Künstlerin wurde ab 1939 der Zugang zu ihren privaten Konten verweigert, lediglich eine Summe zur Unter- haltsbestreitung durfte sie monatlich abheben. Ab 1940/41 wies die Gestapo alleinstehende, ältere Menschen in die Villa ein, die sich seit 1900 im Besitz des Ehepaars Fleischer befand. Aus Angst vor der bevorstehenden Deportation nahm sie sich gemeinsam mit ihrer Nichte Edith das Leben. Eine Gedenktafel am Gebäude, heute Teil der Bauhaus-Universität, erin- nert an die BewohnerInnen des einstigen „Judenhauses“. Ausz.: 1890 Titel „Grossherzogliche Kammersängerin“ von Großherzog Karl verliehen. L.: Haas 2004, Kutsch/Riemens 1997, Bayerische Musiker-Lexikon Online (BMLO), http:// www.weimar-im-ns.de/, http://www.hansgal.com/ Fleischer-Engel Edith, Editha, Edytha; Sängerin und Gesangspädagogin Geb. Falkenstein/Oberpfalz, Deutschland, 5. 4. 1898 Gest. ? LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit Erich Engel, Kapellmeister. Ausbildungen: Gesangsausbildung bei Lilli Lehmann in Berlin. Laufbahn: 1918 Debüt am Deutschen Opernhaus Berlin, danach an verschiedenen deut- schen Opernbühnen. Ging 1922 nach Amerika, 1926–1936 an der Metropolitan Opera in New York. 1936– 49 am Teatro Colon in Buenos Aires, wo sie auch eine Meisterklasse für Gesang an der staatl. Opernschule leitete. Lebte ab 1949 als Gesangspädagogin in Wien, ab 1950 an der Musikakademie Wien, 1951–1952 Gesangskurse an der Sommerakademie
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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