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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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Fleischl | F 849 the Republic of Austria for Victims of National Socialism. http://www.en.nationalfonds.org/ sites/dynamic/ … (11. 11. 2012) Margit Wolfsberger Fleischl Ida von, geb. Ida Marx, auch Fleischl-Marxow, Ida Fleischl von Marxow; Salondame und Schriftstellerin Geb. München, Bayern (Deutschland), 5. 9. 1824 Gest. Wien, 5. 6. 1899 Herkunft, Verwandtschaften: Entstammte einer angesehenen, aus Prag nach Bayern einge- wanderten Familie. LebenspartnerInnen, Kinder: War mit dem Großkaufmann Fleischl von Marxow verheira- tet; Sohn: Ernst Fleischl von Marxow (1846–1891), Physiologe. Laufbahn: Kam nach ihrer Heirat nach Wien und stand in regem Verkehr mit Größen der Kunst und Wissenschaft, war als Wohltäterin bekannt, ließ unter anderem ihrer Freundin Betty Paoli nach deren Tod ein Denkmal errichten und gab ihre „Letzten Gedichte“ mit heraus. Sie befasste sich mit der indischen Sprache und Literatur sowie mit philosophischen Systemen. Sie unterstützte Gelehrte und Künstler. L.: Fliedl 1988, ÖNB 2002, Spiel 1962, Tietze 1987, Von Arnstein bis Zuckerkandl 1993, Wininger 1925 Fleischl Maria Franziska; Psychiaterin, Psychoanalytikerin und Malerin Geb. Wien, 19. 11. 1911 Gest. USA, 13. 2. 1997 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Emil Fleischl; Mutter: Zdenka Löwidt, geb. Chotebor. Ausbildungen: Studierte 1930 bis 1938 an der Universität Wien, 1936 Dr.med. Absolvierte ein Trainingsprogramm in Psychiatrie und Psychoanalyse, studierte Kunst an der Art Students League. Laufbahn: Trat am 24. 11. 1936 in die Ärztekammer ein. Emigrierte im November 1938 in die USA, war 1940 bis 1946 in diversen Spitälern tätig, zuletzt am Bellevue Hospital in New York. Sie eröffnete 1946 eine psychiatrische Privatpraxis in New York. 1962 bis 1964 als Assistant Clinical Prof. für Psychiatrie am Flower and Fifth Avenue Hospital in New York, ab 1963 Lei- terin und Analytikerin am Postgraduate Center for Mental Health in New York. Gründerin und Direktorin einer Rehabilitationsklinik. Nebenbei als Malerin tätig. Veröffentlichte Artikel in Fachzeitschriften. Ausz., Mitglsch.: Mitglied zahlreicher psychoanalytischer Vereinigungen. 1980 spezielle Aner- kennung des Postgraduate Center for Mental Health in New York, 1981 Anerkennungspreis der American Group Psychotherapy Assn., zahlreiche künstlerische Auszeichnungen. L.: Feikes 1999, ÖNB 2002 Fleischmann Gertrude (Trude); Fotografin Geb. Wien, 18. 9. 1895 Gest. Brewster, New York, USA, 21. 1. 1990 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Wilhelm F. Fleischmann (* 1850); Mutter: Adele, geb. Rosenberg (1865 –1933); Bruder: Martin (* 1899 Wien).
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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