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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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F | Fonovits862 and Literatures an der University of Pittsburgh, 1956 –1962 Assistant Professor of Modern Languages und ab 1972 Professor of German an derselben Universität. Ausz., Mitglsch.: 1952 erhielt sie den Educational Exchange Award. Sie war Mitglied ver- schiedener akademischer Verbindungen in den USA. Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe). W.: „Deutsche Welt“ (1958) „Paths to German Poetry“ (1969), „Franz Werfel“ (1972) L.: Internationales Germanistenlexikon 2003, ÖNB 2002 Fonovits Hilda, verh. Smereker, verh. Maier; Physikerin Geb. Wien, 21. 5. 1893 Gest. Wien, 23. 7. 1954 Herkunft, Verwandtschaften: Eltern: Theodor Fonovits (1854–1929), Wiener Kaufmann und Emma, geb. Syurkovich (1862 –1941). LebenspartnerInnen, Kinder: Zweimal verheiratet, zweiter Ehemann Dr. Emil Maier (1893–1952), Leiter der Sonderabteilung für Strahlentherapie des Krankenhauses Lainz; ein Sohn (1922–1941). Ausbildungen: Nach dem Besuch eines Mädchenlyceums, einer Realschule und Privatunter- richt maturierte H. F. an der Staatsrealschule in Wien 9 und studierte ab dem WS 1914/15 an der Universität Wien Physik. Erst im Herbst 1917 holte sie die Ergänzungsprüfung in Latein nach und promovierte 1919 mit einer am Wiener Institut für Radiumforschung durchgeführten Dissertation. Laufbahn: Nach Abschluss des Studiums wurde H. F. als unbesoldete Assistentin am Wiener Institut für Radiumforschung bestellt. 1920 –22 war sie remunerierte Assistentin an diesem Institut. Nach der Geburt ihres Sohnes musste sie diese Stelle aufgeben, da sie keine geeig- nete Kinderbetreuung fand. Nach einer 10-jährigen Pause setzte sie jedoch ihre Tätigkeit als Physikerin fort. Ab 1932 scheint H. F. als stellvertretende Leiterin der staatlich autorisierten Radiumtechnischen Versuchanstalt auf. Sie übernahm ab 1934 die Leitung derselben, so- wie die periodischen Messungen der Radiumpräparate im Physikalischen Laboratorium der Sonderabteilung für Strahlentherapie im Krankenhaus Lainz, dessen Leiterin sie somit wurde. Sie setzte ihre wissenschaftliche Arbeit fort und habilitierte sich 1943 für medizini- sche Strahlenphysik an der medizinischen Fakultät der Universität Wien. Ihr „Dr.phil.habil.“ beinhaltete jedoch keine Lehrbefugnis. H. F. beschäftigte sich neben der periodischen Mes- sung der Radiumpräparate mit Problemen der Ionisation durch die radioaktive Strahlung des Radiums, mit Dosimetrie und der biologischen Wirkung der Radiumstrahlung. Besondere Förderung durch Stefan Meyer, der sie als Assistentin am Wiener Institut für Ra- diumforschung durchsetzte; enge Zusammenarbeit mit dem Leiter der Sonderabteilung für Strahlentherapie des Krankenhauses Lainz, Emil Maier, ihrem späteren Mann. Ausz.: Sie wird im Ehrenbuch der Röntgenologen und Radiologen aller Nationen als zwei- tes österreichisches „Radiumopfer“ genannt; Verkehrsflächenbenennung: Fonovitsplatz 1130 Wien, Beschluss von 2011. Qu.: UA Wien; „Radiumarchiv“, Archiv der ÖAW. W.: „Über die Erreichung des Sättigungsstromes für alpha-Strahlen im Plattenkonden- sator. In: Mitteilungen des Instituts für Radiumforschung (MIR) 117. Diss. (1919), „Die
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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