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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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F | Frank882 Theatre in New York. Nervenleidend nach Wien zurückgekehrt, starb K. F. in großer Armut. Qu.: Sammlung Pick, WStLa; Sammlung Mansfeld, Wien. L.: Doublier 1961, Eisenberg 1903, Katalog der Portrait-Sammlung 1894 (S.558), Keckeis / Olschak 1953/54, Kosch 1953 ff., Nagl/Zeidler/Castle 1899 –1937, Rosner 1897, Rub 1913, Wallaschek 1899, Wininger 1925 Frank Lisa, geb. Alice Frankfurter; Textildesignerin Geb. 1903 Gest. ? Herkunft, Verwandtschaften: Der Vater, Salomon Frankfurter, war Direktor der Univer- sitätsbibliothek und bis zum „Anschluss“ im Unterrichtsministerium für das Bibliotheks- wesen tätig. Er wurde gleich nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten festgenommen. Wurde durch die Eingabe von Präsident Roosevelt (Neffe Felix Frankfurter war ein Berater des Präsidenten) bzw. des deutschen Botschafters in London (nach Intervention von Lady Nancy Astor) freigelassen, das von Roosevelt geschickte Visum nahm er nicht in Anspruch und blieb wegen seiner Bekanntheit bis zu seinem Tod im Jahre 1941 von den Nazis weit- gehend verschont. Ein Bruder, eine Schwester. Ausbildungen: Absolvierte das Lyzeum und ging auf Anraten ihres Vaters in einem großen Antiquariat in die Lehre als Bibliothekarin. Laufbahn: Übernahm beim Künstlerbund Hagen als Sekretärin die Koordination der Ak- tivitäten, 1938 musste sie die Schließung des Künstlerbundes abwickeln. Wegen ihres kran- ken Vaters wollte sie zunächst nicht emigrieren und entschloss sich erst nach Zureden des Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde 1940 dazu, nach Amerika zu gehen. Sie be- gann in einer Handweberei zu arbeiten und stellte Musterstoffe für die Fabrikproduktion her. Später spezialisierte sie sich als Textildesignerin. L.: Hartenstein 1991, http://www.ub.univie.ac.at/provenienzforschung/ Frank Lisl, Alice, Liesel, Frankel; Schauspielerin und Sängerin Geb. Prag, Böhmen (Praha, Tschechien), 22. 1. 1911 Gest. Auschwitz, Deutsches Reich  – Generalgouvernement (Oświęcim, Polen), Oktober 1944 LebenspartnerInnen, Kinder: Heiratete 1933 Otto Aurich (1900–1961). Laufbahn: 1931/32 Schauspielerin und Sängerin am Metropol-Theater Berlin. 1932 bis 1934 am Neuen Stadttheater Teplitz-Schönau. Während der Sommerspielzeiten am Neuen Stadttheater Franzensbad. Lebte vor der Emigration in Wien. Ging im April 1936 in die Niederlande. 1936/37 an der „Fritz Hirsch Operette“ Amsterdam. Danach an Willy Ro- sens „Theater der Prominenten“. Im Juni/Juli 1942 in der Revue „Vuurwerk“ des „Joodsche Kleinkunst-Ensemble“ Amsterdam. Wurde 1943 mit ihrem Mann in das Lager Westerbork deportiert, wirkte dort im Lager-Kabarett an der „Gruppe Bühne“ mit. Am 6. September 1944 wurden sie, ihr Mann und fast die gesamte Gruppe nach Theresienstadt deportiert, von dort am 4. Oktober weiter nach Auschwitz. Sie starb auf dem „Todesmarsch“ von Ausch- witz nach Christianstadt. 1999 wurde eine CD von ihr herausgegeben. L.: Trapp/Mittenzwei 1999, http://www.aufrichtigs.com/
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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