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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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Frankl | F 887 beraterin im Rahmen des Wiener Jugendamtes und am Karolinen-Kinderspital tätig. Nach dem „Anschluss“ Emigration nach Schottland, nach Promotion zum Dr.med. Mitarbeit im Crichton Royal Hospital in Dumfries; Weiterführung ihrer Lehranalyse in London, Arbeit im West Sussex Child Guidance Service, Psychiaterin an der East London Child Guidance Cli- nic (Zusammenarbeit mit Augusta Bonnard), einer Abteilung des London Hospital. Arbeitete als Psychiaterin am Anna Freud Centre (= Hampstead Clinic, Zusammenarbeit mit Ilse Hell- man) in London, Lehranalytikerin und Supervisor im Hampstead Child Therapy Program, viele Jahre dort auch Medical Director einer Abteilung des London Hospital. 1961 und 1964 Lecture tours in den USA. Seminare in San Francisco, Denver u. a. Setzte sich überwiegend mit Entwicklungspsychologie, Psychiatrie und Kinderpsychoanalyse auseinander. Mitglsch.: Mitglied und Lehranalytikerin der British Psychoanalytical Society. W.: „Lohn und Strafe. Versuch einer phänomenologischen Analyse. Phil. Diss. Wien 1934. Ersch. unter d. Titel: „Lohn und Strafe. Ihre Bedeutung in der Familienerziehung“ (1935); „Peter and his new brother“ (1948) L.: Weitzel 2000, Weitzel 2002, Young-Bruehl 1995, http://www.psychoanalytikerinnen.de/ Frankl Maria, Marie; Gewerkschafterin, Politische Aktivistin und Kunstgewerblerin Geb. 28. 8. 1905 Laufbahn: M. F. betrieb gemeinsam mit ihrem Vater einen Strickmusterverlag in Wien 7, Siebensterngasse 3, wo umfangreiches Schriftenmaterial der illegalen Gewerkschaften gefunden wurde. Die Polizei vermutete in diesem Geschäft das Zentralbüro der illegalen Gewerkschaften, da auch mehrere sichergestellte Briefe darauf hinweisen, dass Kontakte mit den internationalen Gewerkschaften gepflegt wurden. Es wurden auch Exemplare der „Roten Fahne“ gefunden. Sie wird im März 1937 verhaftet. Wegen „Beherbergung von Ju- den“ wurde die Kunstgewerblerin M. F. am 4. 3. 1943 von der Gestapo erkennungsdienstlich erfasst. Qu.: Datenbank „Nicht mehr anonym“, Individuelle Widerständigkeit, DÖW. L.: Dokumentationsarchiv 1984 Frankl Regine; Malerin Geb. Wien, 1869 Gest. ? Ausbildungen: Schülerin von Prof. L’Allemand. Laufbahn: Widmete sich der Porträt- und Genremalerei. L.: Eisenberg 1891 Frankl-Joel Gabriele, Gabrielle; Pianistin Geb. Wien, 16. 8. 1853 Gest. Hietzing bei Wien, 27. 8. 1894 Ausbildungen: Schülerin von Stahlberg, Pirkhert, Brahms, Goldmark und Hellmesberger. Laufbahn: Ihre Berufslaufbahn begann im Leipziger Gewandhaus, durchreiste als Konzert- pianistin Deutschland und Österreich, wirkte wiederholt bei den philharmonischen Kon- zerten im Quartett Hellmesberger mit und begleitete berühmte Künstler und Musikgesell-
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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