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Frauneder894
Ausz.: Verkehrsflächenbenennung: Anna-Frauer-Gasse, 1180 Wien, seit 1894.
L.: Autengruber 1995, http://www.altlaxenburg.com/
Frauneder Herta, verh. Frauneder-Rottleuthner; Architektin
Geb. Bruck an der Mur, Stmk., 11. 12. 1912
Gest. Bruck an der Mur, Stmk., 29. 4. 1999
Herkunft, Verwandtschaften: Tochter von Johann Paul Frauneder († 1914), Gutsbesitzer in
Bruck/Mur und Dora, geb. Rudin († 1972) aus Basel.
LebenspartnerInnen, Kinder: 1939 Heirat mit Arch. Dipl.-Ing. Ernst Rottleuthner, drei Kinder.
Ausbildungen: Realgymnasium in Bruck/Mur (1929). Ab WS 1929 bis S. 1935 studierte sie
an der TH-Graz, an der Bauschule Architektur. I. Staatsprüfung Juli 1932, II. Staatsprüfung
Juli 1935. Ziviltechnikerprüfung im Juli 1946
Laufbahn: Beruf: Architektin. Berufspraxis während des Studiums u. a. bei Arch. Eichholzer
in Graz. Nach dem Studium 1935 in Regensburg/D, danach für kurz in Timisoara in Ru-
mänien (Zündholzfabrik und Wohnhaus). Von 1936 –38 am Ammersee in Bayern bei Arch.
Holzbauer. Von 1938 bis 1941 bei den Reichswerken Göring in Linz und Berlin. Ab Mai
1941 bis 1968 gemeinsames Büro mit Ehemann Ernst in Bruck/Mur. Von 1968 – 88 eigenes
Büro in Bruck/Mur. Bekannt wurde sie ab 1953 wegen der zahlreichen Schwimmbäder,
wobei der Kleinkinderbereich mit der so genannten „Freilandgehschule“ ihr spezielles Fach-
gebiet wurde. Bekanntester Bau: Frei- und Hallenbad in Graz-Eggenberg (1974 eröffnet).
Weiters Planung und Bauleitung von Schulen, Geschäften, sozialer Wohnbau, Einfamilien-
häuser sowie Entwürfe von Einrichtungs gegenständen.
Besonderes: 1. Absolventin der Architektur an der TH-Graz.
Qu.: Lebenslauf aus dem privaten Nachlass von Arch.in Dipl.-Ing.in H. F.-R. TUGA: Ma-
trikelblatt von H. F.
L.: Dorfer/Wieser 2000, Eberwein 2004, http://www.woment.mur.at/
Helga Eberwein
Frei Anni, Frey, Anny; Sängerin
Geb. Wien, 15. 11. 1906
Laufbahn: 1929/30 und 1932/33 engagiert im Operettenensemble des Neuen Stadtthea-
ters Teplitz-Schönau. 1933/34 am Vereinigten Stadttheater Brüx-Saaz. Wurde in das KZ
Theresienstadt deportiert. Wirkte am Lagerkabarett mit, dem sogen. „Hofer-Kabarett“.
Hauptakteurin in dem von Kurt Gerron geleiteten Kabarett „Karussell“. Mitwirkende in
dem Propagandafilm „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“. Auftritt in einem Bunten
Abend anlässlich eines Besuches des Internationalen Roten Kreuzes im März 1945.
L.: Trapp/Mittenzwei 1999, http://typo3.ort.org/
Freiberger Hermine, geb. Freisinger; Widerstandskämpferin
Geb. Wien, 13. 8. 1917
Gest. Wien, 3. 9. 1975
Herkunft, Verwandtschaften: H. F. wurde 1917 als Tochter von Anna und dem Straßenbahn-
motorführer Franz Freisinger in Wien geboren.
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Titel
- biografiA.
- Untertitel
- Lexikon österreichischer Frauen
- Band
- 1, A – H
- Herausgeber
- Ilse Korotin
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2016
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Abmessungen
- 17.4 x 24.5 cm
- Seiten
- 1422
- Kategorie
- Lexika