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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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F | Friedl916 an den Ortsgruppenleiter geschrieben, der eine „Reihe beleidigender Äußerungen gegen die NSDAP im allgemeinen, gegen die Person des Führers, des Reichsmarschalls Göring, des Gauleiters und Reichsstatthalters Hofer und des Ortsgruppenleiters Hanel“ enthielt. Obwohl das Gericht vermutete, dass A. F. den Brief nicht aus eigenem Antrieb, sondern im Auftrag einer anderen Person geschrieben hat, wird sie zu sechs Monaten Haft verur- teilt. Als Milderungsgrund wird ferner ihre Jugend angesehen. Die politische Beurteilung des Gaupersonalamtsleiters der Gauleitung der NSDAP Tirol-Vorarlberg attestiert A. F. vor dem Umbruch klerikal eingestellt gewesen zu sein und dem Nationalsozialismus gegnerisch gegenüberzustehen. Ihre politische Zuverlässigkeit sei nicht gegeben. Qu.: DÖW 12276. L.: Dokumentationsarchiv 1984b Karin Nusko Friedl Josefine, geb. Temper; Politikerin Geb. Maria Taferl, NÖ, 9. 8. 1886 Gest. 1967 LebenspartnerInnen, Kinder: Mutter von zwei Kindern. In zweiter Ehe mit dem Buchdru- cker Ferdinand Friedl verheiratet. Laufbahn: In Niederösterreich aufgewachsen, kam J. F. 1905 nach Innsbruck. Von 1925 bis 1933 war sie sozialdemokratische Gemeinderätin in Innsbruck. In dieser Zeit nahm sie 1926 an der ersten Frauenzentralschule im Wiener Theresienschlössl teil, einem dreiwöchigen Schulungsprogramm für Sozialdemokratinnen. Sie war in der Innsbrucker Frauenorganisation der Sozialdemokratinnen und ab 1929 Mitglied des Frauenlandeskomitees Tirol der Sozial- demokratischen Arbeiterpartei Österreichs. J. F. war Mitarbeiterin und Funktionärin weiterer so- zialdemokratischer Vereine. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie bei der Volkshilfe angestellt. L.: Bibermann 2003, Frauen in Innsbruck, http://www.fraueninbewegung.onb.ac.at/, http:// www.innsbruck.at/…/Frauenlexikon/ Friedländer Camilla, Edle von Malheim; Malerin und Ordensfrau Geb. Wien, 10. 12. 1856 Gest. Wien, 3. 10. 1928 (1926) Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Friedrich von Friedländer (1825–1901), Maler; Schwes- tern: Hedwig (1863 –1945), Johanna, Marie; Brüder: Alfred, Friedrich. Ausbildungen: Ausbildung bei ihrem Vater, der vor allem militärische Gegenstände abbilde- te und Portraits anfertigte. Weitere Studien in Paris. Laufbahn: Malte Stillleben, bevorzugt Kirchen und Hausgeräte, sowie Antiquitäten und tote Tiere. Reisen führten sie u. a. nach Italien und Paris. Seit 1882 Beteiligung an Aus- stellungen. Ihr Ölbild „Orientalische Gegenstände“, ausgestellt auf der 20. Ausstellung des Künstlerhauses, wurde vom Kaiser gekauft. Trat 1901 ins Kloster der Salesianerinnen in Wien ein und gab die Malerei auf. Biograph. Mitteilungen, Hinweise: Judaica-Archiv/ÖNB. L.: Czeike 1993, Czeike Bd. 2 2004, Die Frau im Korsett 1984, Eisenberg 1891, Wininger 1927, http://www.kunstmarkt.com/, http://www.jewishencyclopedia.com/
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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