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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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Fries | F 925 manchem Blatte der alpinistischen Entwicklungsgeschichte genannt wird und die durch ihr Beispiel bahnbrechend gewirkt hat auf dem Wege, der die Frauen zur Teilnahme an den reinen Freuden des Alpinismus führte“. Qu.: Archiv des Österreichischen Alpenklubs. L.: Arnbom 2002, Gaugusch 2011, Genealogisches Taschenbuch 1893, Geyer 1919, Natter/ Frodl 2000, Pichl 1927, Richter 1894, Wundt 1901, Rose Friedmann. In: NWT, 17. 1. 1919, S. 9, NFP, 15. 1. 1919 (Todesanzeige) Christine Kanzler Fries Margarethe, Margarete, verh. Schechner, verh. Friedl-Fries; Schauspielerin Geb. Wien, 14. 6. 1911 Gest. Wien, 18. 1. 2011 Herkunft, Verwandtschaften: Ärztefamilie, in Wien (Alsergrund) und Baden aufgewachsen. LebenspartnerInnen, Kinder: 1932 Heirat mit Kurt Schechner (* 1884), Dr.phil., Direktor, Publizist, 1952 geschieden. In zweiter Ehe mit Rudolf Friedl verheiratet. Ausbildungen: Ursprünglich wollte sie Ausdruckstänzerin werden. Studierte an der Univer- sität Wien, 1933 Dr.phil. mit einer Dissertation im Bereich Botanik, gleichzeitig Ausbil- dung am Reinhardt-Seminar in Wien. Laufbahn: 1931 bis 1938 Schauspielerin an verschiedenen Wiener Bühnen, unter anderem 1932/33 am Deutschen Volkstheater, 1936/37 am Theater an der Wien und 1937/38 wieder am Deutschen Volkstheater. Obwohl persönlich nicht unmittelbar bedroht, ihre Mutter und ihr Ehe- mann entsprachen jedoch der NS-Definition „Halbjuden“, entschloss sie sich gemeinsam mit ih- rem Ehemann zur Emigration. 1938 erhielt sie in der Schweiz eine Arbeitsbewilligung für das Berner Stadttheater. 1939 bis 1947 am Zürcher Schauspielhaus. 1947 Rückkehr nach Wien, 1948 ans Volkstheater, 1954– 87 ständiges Mitglied des Ensembles am Volkstheater Wien. Trat auch immer wieder an Schweizer Bühnen und in Deutschland auf. Übernahm von 1951 bis 1959 fünf Filmrollen. 1966/67 Gastrollen an der Komödie im Marquardt, Stuttgart. Juli und August 1969 Burgfestspiele Jagsthausen. M. F. war vor allem auf Schiller’sche Frauengestalten spezialisiert. Ausz., Mitglsch.: Um 1964 Goldenes Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich, 1978 Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien, sie ist Trägerin der Ehren- nadel des Volkstheaters und seit 2003 Ehrenmitglied des Volkstheaters. L.: Erfaßte Steuersteckbriefe, Trapp/Mittenzwei 1999, http://inszenierung.at/volkstheater/ Frimberger Marianne; Malerin, Grafikerin, Illustratorin und Schriftstellerin Geb. Mährisch-Ostrau, Mähren (Ostrava, Tschechien), 14. 6. 1877 Gest. Wien, 1965 Herkunft, Verwandtschaften: Tochter des Schriftstellers Johann Georg Frimberger. Ausbildungen: Studierte 1899 bis 1903 an der Kunstgewerbeschule (bei v. Myrbach und C.  Karger), anschließend in München bei H. Knirr und J. Diez und 1905/06 an der Graphi- schen Lehr- und Versuchsanstalt. Laufbahn: Ab 1906 betrieb sie eine private Malschule, gemeinsam mit Adelheid Malecki. Sie erhielt zahlreiche Illustrationsaufträge, arbeitete bei mehreren Zeitschriften mit, u. a. „Die Muskete“ und „Österreichs deutsche Jugend“. Entwarf Spielzeug und Kinderzimmermöbel.
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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