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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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Fröhlich | F 935 lerfreunden her und half 1954/55 beim Aufbau der Galerie, die bald zum wichtigsten Treff- punkt der österreichischen Avantgarde wurde. Maler wie Arnulf Rainer oder Josef Mikl sind dort ebenso zu finden wie Vertreter der Wiener Phantasten, Architekten wie Hans Hollein und Wilhelm Holzbauer gehören zum Freundeskreis, aber auch Literaten wie Konrad Bayer, Gerhard Rühm und Oswald Wiener oder Filmemacher wie Peter Kubelka und Ferry Radax. L.: www.kunstnet.at/ulysses/, „Filme, Farben, Fabelwesen“ Die Malerin Gertie Fröhlich. In: Ö1 Magazin 11/2009, Nr. 167, http://oe1.orf.at/highlights/ (Sendung auf Ö1: Menschen- bilder. vom 1. Nov. 2009 um 14:05 Fröhlich Josephine, Josefine, Josefa, Josepha Carolina, Pepi; Sängerin und Komponistin Geb. Wien, 12. 12. 1803 Gest. Wien, 7. 5. 1878 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Mathias Fröhlich (1756–1843), Weineinschlagfabri- kant; Mutter: Barbara, geb. Mayer (1764–1841), jüngste Schwester der Schwestern Fröhlich (siehe Anna, Barbara, Katharina), wohlhabendes bürgerliches Haus, kultiviertes, von Musik geprägtes Milieu, Hauskonzerte. Ausbildungen: Zögling der Gesellschaft der Musikfreunde 1819–1821, studierte bei Siboni, dem späteren Direktor der Kopenhagener Oper, Gesang. Laufbahn: Bekannte Altistin und Konzertsängerin, debütierte mit Constanze aus Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“, vom 1. Juni 1821 bis 31. Jänner 1822 an der Wiener Hofoper; wirkte weiters in Dänemark (ab 1829 königliche dänische Kammersängerin), Itali- en und Deutschland, kehrte nach 10 Jahren nach Wien zurück und war als Gesangspädago- gin tätig. Gemeinsam mit ihrer Schwester Anna wurde sie nach der Insolvenz der Firma des Vaters in finanzieller Hinsicht zur tragenden Säule der Familie. Bezüglich ihrer Tätigkeit als Komponistin gibt es keine Zeitdokumente, sondern nur ihr hinterlassenes Werk. Mit ihren Schwestern mit Grillparzer und Schubert befreundet. Grillparzer widmete ihr, mit der er auch im Briefwechsel stand, einige Stammbuchverse. L.: Katalog der Portrait-Sammlung, Keckeis/Olschak 1953/54, Kosch 1953 ff., Marx/Haas 2001, Nagl/Zeidler/Castle 1899–1937, ÖBL, Riemann 1975, www.aeiou.at Fröhlich Katharina, Kathi; Lebensgefährtin und Stifterin Geb. Wien, 10. 6. 1800 Gest. Wien, 3. 3. 1879 Herkunft, Verwandtschaften: Drittälteste der Schwestern Fröhlich (Anna, Barbara, Josephine). LebenspartnerInnen, Kinder: „Ewige Braut“ von Franz Grillparzer (1791–1872). Der Dichter, der die Schwestern 1821 kennengelernt hatte, mietete sich 1849 in ihrer Wohnung in Wien 1., Spiegelgasse 2 ein und wurde von ihnen bis zu seinem Lebensende betreut. Laufbahn: Musikalisch sehr begabt, nahm sie zusammen mit ihren Schwestern im Leben Franz Grillparzers eine bedeutende Stelle ein. Er hinterließ K. F. und ihren Schwestern sei- nen ganzen Besitz. 1875 stiftete K. F. den Grillparzer-Preis und 1879 die „Schwestern-Fröh- lich-Stiftung“ zur Förderung Not leidender Künstler und Wissenschafter. Bereits 1872 übergab sie den Nachlass Grillparzers der Stadt Wien. Ausz.: Fröhlich-Hof in Wien 1120, Malfattigasse 1–5; Die Wohnungseinrichtung der Fröh-
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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