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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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F | Fuchs944 Fuchs Maria; Schriftstellerin und Beamtin Geb. Hall, Tirol, 7. 2. 1901 Gest. Innsbruck, Tirol, 19. 9. 1982 Qu.: DB NS-Lit. Graz. W.: „Das Licht vom Gstreinhof“ (1935), „Martin Birkmoser“ (1937), „Menschen, die der Herrgott ruft“ (1940), „Wetterleuchten“ (1946), „Ruf aus der Stille“ (1949). L.: Köfler 1986, Schmid-Bortenschlager/Schnedl-Bubenicek 1982, http://www.innsbruck. at/…/Frauenlexikon/ Fuchs-Braun Grete; Radiererin Geb. Wien, 1890 Gest. Minsk (Weißrussland), 1942 Laufbahn: G. F.-B. war Mitglied des Radierclubs Wiener Künstlerinnen, der am 18. 4. 1903 gegründet wurde und bis  1914 bestand. Er ging aus der ersten Absolventinnen-Klasse der „Kunstschule für Frauen und Mädchen“ an der 1867 gegründeten Kunstgewerbeschule (Lei- tung Ludwig Michalek) hervor. Sitz des „Radierklub Wiener Künstlerinnen“ war die Drucke- rei Zirknitzer, Wien 4, Graf Starhemberggasse 3. Erste Präsidentin des Vereines war Maria Adler (geb. 1863), die auch Mitglied in der Vereinigung Bildender Künstlerinnen war. Ab 1903 radierten und druckten Frauen (Hertha Czoernig-Gobanz,  Marianne Fieglhuber-Gut- scher,  Emma Hrncyrz,  Erna Lederer-Mendel,  Emma Löwenstamm,  Anny Rottauscher,  Lilly Steiner,  Magda von Lerch und G. F.-B.) in dieser Druckerei und verlegten Jahresmappen, die ein deutliches Signal für die Präsenz der Frauen in der Kunstszene waren und die hohe Quali- tät und Ausdrucksfähigkeit der Radierung demonstrierten. Die bildnerischen Themen reichen von Landschaften und Stadtansichten über Interieurs bis Porträt und Akt. Aus den Statuten geht folgendes hervor: Zweck des Vereines ist „im engsten kollegialen An- schlusse der ausübenden Mitglieder die vornehmste, in den Ausdrucksmitteln reichste Art der Griffelkunst zu pflegen und für die Radierkunst durch vornehme, artistische Publikationen Freunde zu gewinnen“. Qu.: VBKÖ. L.: Ben-Eli, Birgit, Austria: Jewish Women Artists. In: Jewish Women Encyclopedia. http:// www.onb.ac.at/ariadne/vfb/fv_rwk.htm, www.fraueninbewegung.onb.ac.at/ Fuchs-Ligeti Hertha; Schriftstellerin Geb. Wien, 11. 11. 1920 Herkunft, Verwandtschaften: Stammt aus einer sozialdemokratischen Familie. Laufbahn: Als Mitglied der illegalen „Revolutionären Sozialistischen Jugend“ wiederholt wegen antifaschistischer Tätigkeiten verhaftet, flüchtete sie 1938 nach Belgien, arbeitete dort aktiv im Widerstand, 1943 von der belgischen Gestapo verhaftet, im Jänner 1944 in das KZ Auschwitz deportiert. Dort beteiligte sie sich an organisierten Sabotagetätigkeiten in der Rüstungsfabrik in der die Häftlinge arbeiten mussten. 1945 wurde sie in das Frauen- lager Ravensbrück deportiert. Nach dem Krieg kehrte sie zunächst nach Wien zurück und heiratete später nach Rumänien. Ab 1972 lebte sie in Kirjat Jam, Israel. Sie beschrieb in mehreren Arbeiten ihre Widerstandstätigkeit und ihr Überleben im Konzentrationslager.
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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