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Hornik1380
ben; seit 1981 ÖVP-Gemeinderätin, zuständig für den Bereich Soziales, Obfrau des Senio-
renbundes St. Stephan und Ausschuss-Mitglied der Bezirksleitung des Seniorenklubs.
Ausz.: Dienstauszeichnungen: 25-jähriges Dienstjubiläum, 30-jähriges Dienstjubiläum,
ver liehen bei den Generalversammlungen des steirischen Hebammengremiums.
L.: BLÖF, Murtaler Nachrichten 1942/43, 1944 (Artikel über eine besondere Geburt), Ra-
diosendung ÖR Familienmagazin 11. 2. 1984
Hornik Anna, geb. Ströhmer; Parteifunktionärin und Widerstandskämpferin
Geb. Wien, 13. 5. 1891
Gest. Wien, 8. 3. 1966
Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Arbeiter.
LebenspartnerInnen, Kinder: 1922 Heirat mit Leopold Martin Hornik.
Laufbahn: Mitglied der SDAP, während des 1. Weltkriegs im Bildungsbeirat einer Wiener
Bezirksgruppe des „Verbandes jugendlicher Arbeiter Österreichs“, Mitglied des geheimen
Aktionskomitees der Linksradikalen, Mitglied des geheimen Aktionskomitees „Verein Karl
Marx“; 1918 politisch aktiv in der Unterstützung des Jänner-Streiks, Mitbegründerin der
KPÖ; Parteitag 1919: zur Leiterin der neu eingerichteten „Zentralstelle für Frauenpropagan-
da“ der KPÖ bestimmt; übernahm 1919 nach dem Sturz der ungarischen Räterepublik die
Betreuung der Flüchtlinge aus Ungarn; Chefredakteurin von „Die Arbeiterin“; ab dem vier-
ten KPÖ-Parteitag 1921 Mitglied des Parteivorstandes (ab 1927 ZK); 1924 österreichische
Delegierte auf dem 5. Weltkongress der Komintern; ab 1933 illegale KPÖ-Funktionärin, tätig
vor allem im Genossenschaftswesen; 1937 vermutlich kurzfristig in Frankreich; blieb nach
dem „Anschluss“ zunächst in Österreich, 1939 Emigration nach Großbritannien; Mitglied
der Parteigruppe der KPÖ in GB; 1940 –41 vermutlich interniert; 1946 Rückkehr nach Ös-
terreich; Mitglied der KPÖ; Wiener Vorsitzende des „Bundes demokratischer Frauen“ (BDF),
Mitarbeiterin und Redakteurin v. a. von „Stimme der Frau“, „Die Arbeit“, „Volksstimme“.
Qu.: IfZ München, Tagblattarchiv (Personenmappe).
W.: „This is Austria. The story of a beautiful country“ (1942)
L.: BLÖF, Dictionnaire Biographique 1971, Hautmann 1970, Hautmann 1971, Laurat 1965,
Neugebauer 1966, Neugebauer 1975, Röder/Strauss 1980 –1983, Steiner 1968, Tidl 1982
Horninger Margarete, geb. Siller; Lehrerin und Petrographin
Geb. Wien, 6. 4. 1914
LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit Georg Horninger, Univ. Ass., 1938 nach Bres-
lau berufen, Geburt des Sohnes 1939/40.
Ausbildungen: Studierte an den philosophischen Fakultäten in Wien und Innsbruck. Be-
endete mit 11. 2. 1938 das Lehramtsstudium für Naturgeschichte als Hauptfach, Physik als
Nebenfach.
Laufbahn: 1938–39 als Lehrerin tätig (Referendarin an der Oberschule Wien 8, Albertgasse
und Tulln, NÖ; Frauenbildungsanstalt Judenau, NÖ). Übernahm im Jänner 1942 die Stelle
als Verwalterin einer Assistentenstelle am Petrographischen Institut der Universität Wien
(Leiter Prof. Arthur Marchet).
Qu.: UA Wien, nawi-Modul Bischof.
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Titel
- biografiA.
- Untertitel
- Lexikon österreichischer Frauen
- Band
- 1, A – H
- Herausgeber
- Ilse Korotin
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2016
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Abmessungen
- 17.4 x 24.5 cm
- Seiten
- 1422
- Kategorie
- Lexika