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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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H | Horovitz1382 Horovitz Dora, auch: Horowitz, geb. Lichtmann; Fotografin Geb. Galizien, 4. 2. 1894 Gest. 1959 Ausbildungen: Gelernte Fotografin. Laufbahn: Gründete mit Trude Geiringer 1926 ein Porträtlabor in Wien. Nach ihrer Emigra- tion nach Frankreich wurde ihr die österreichische Staatsbürgerschaft aberkannt. L.: Auer 1997, Honnef 1997, Starl 1983 Horovitz Stefanie; Chemikerin und Individualpsychologin Geb. Warschau, Polen, 17. 4. 1887 Gest. ? Ausbildungen: 1907 Matura in Wien, Studium an der philosophischen Fakultät der Uni- versität Wien, 1913/14 Promotion zum Dr. phil., Dissertation „Über die Umlagerung des Chinins mit Schwefelsäure“. Laufbahn: Ab 1913 freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wiener Institut für Radium- forschung, seit Anfang 1914 bis Ende des 1. Weltkriegs mehrjährige Mitarbeit an Atom- gewichtsbestimmungen des Chemikers Otto Hönigschmid. In den 1920er und 30er Jahren Mitglied im Verein für Individualpsychologie, dort Engagement als Erziehungsberaterin, Einrichtung von Erziehungsberatungsstellen, 1924 zusammen mit Alice Friedmann Ein- richtung eines Erziehungsheims in Wien 6, Linke Wienzeile 36, das die vorübergehende Aufnahme und Behandlung von Kindern und Jugendlichen ermöglichen sollte, bei gleich- zeitiger Beratung der Eltern, Zusammenarbeit individualpsychologischer Pädagogen und Ärzte; Organisation von individualpsychologischen Sommerferienwochen für Kinder und Jugendliche. 1937 mit unbekanntem Verbleib abgemeldet. Kehrte vermutlich zu ihrer un- verheirateten Schwester nach Warschau zurück. Es wird angenommen, dass die Schwestern das nationalsozialistische Regime nicht überlebten. Qu.: UA Wien. W.: „Gem. mit Böttcher, Bruno: Über die Umlagerung von Chinin durch Schwefelsäure. In: Monatshefte für Chemie und verwandte Teile anderer Wissenschaften 32“ (1911), „Gem. mit Böttcher, Bruno: Über die Umlagerung von Chinin durch Schwefelsäure II. In: Monatshefte für Chemie und verwandte Teile anderer Wissenschaften 33“ (1912), „Gem. mit Hönigschmid, Otto: Sur le poids atomique du plomb de la pechplende. In: Comptes rendus 158“ (1914), „Gem. mit Hönigschmid, Otto: Über das Atomgewicht des ‚Uranbleis‘. In: Monatshefte für Chemie 35“ (1914), „Gem. mit Hönigschmid, Otto: Über das Atomgewicht des ‚Uranbleis‘ II. In: Monatshefte für Chemie 36“ (1915), „Gem. mit Hönigschmid, Otto: Zur Kenntnis des Atomgewichts des Urans. In: Monatshefte für Chemie 37“ (1916), „Gem. mit Hönigschmid, Otto: Zur Kenntnis des Atomgewichts des Ioniums. In: Monatshefte für Chemie 37“ (1916), „Gem. mit Hönigschmid, Otto: Revision des Atomgewichtes des Thoriums. Analyse des Thoriumbromids. In: Monats- hefte für Chemie 37“ (1916) L.: Bischof 1998, Bischof 2002, Ernst 1992, Handlbauer 1984, Kenner 2007, Rayner-Can- ham 1997, IZI Jahrgänge 3–15
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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