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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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Hruschka | H 1395 Laufbahn: Sie lebte nach ihrer Heirat in Stuttgart, später in Wien und verfasste ab den 1890er Jahren zahlreiche vielgelesene Unterhaltungs-, Kriminal- und Zeitungsromane, viele davon erschienen erstmals oder in Neuauflage nach ihrem Tod. Qu.: DB NS-Lit. Graz. W. u. a.: „Verirrte Seelen. Skizzen und Novellen“ (1899), „Königin Liebe. Novellen“ (1904), „Traumland. Roman“ (1908), „Gefreit ohne Liebe. Roman“ (1919), „Der Liebe ewig wech- selnd Lied. Roman“ (1923), „Der Tote aus Brasilien. Kriminalroman“ (1927), „Das Ster- ben der gräflichen Familie Koronsky. Roman“ (1933), „Das Geheimnis der alten Bibliothek. Roman“ (1935), „Heimat in Rosenau. Roman“ (1954), „Wo liegt das Glück. Frauenroman“ (1954) L.: Brümmer 1913, Kosch 1933, Kosch 1968, Nagl/Zeidler/Castle 1899 –1937, Schmid-Bor- tenschlager/Schnedl-Bubenicek 1982 Hruschka Ella (Emanuela), Hruska, Ps. Wild; Schriftstellerin, Lyrikerin und Essayistin Geb. Trebitsch, Mähren (Třebíč, Tschechien), 7. 5. 1851 Gest. Wien, 13. 3. 1912 Laufbahn: Schauspielerin, danach Volks- später Bürgerschullehrerin in Brünn, bereiste 1893 Deutschland und Italien und lebte dann als Schriftstellerin in Wien. Trat für die Erweite- rung weiblicher Erwerbstätigkeit ein und schrieb zahlreiche Beiträge als Frauenrechtlerin. Mit ihrem Drama „Ferdinand Raimund“ wurde das Raimund-Theater in Wien eröffnet. Ausz.: Niederösterreichischer Landesautorenpreis. Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe). W.: „Antiope. Dramatische Gedichte“ (1890), „Der Wirkungskreis des Weibes. Ein Beitrag zur Lösung der Frauenfrage“ (1892), „Mira. Eine Erzählung. Dichtung aus den Meraner- bergen“ (1895), „Ferdinand Raimund. Bilder aus einem Dichterleben in 4 Akten und 1 Vor- spiel“ (1907), „Im goldenen Licht. Gedichte“ (1910) L.: Brümmer 1981–1990, Geißler 1913, Giebisch/Pichler/Vansca 1948, Kosch 1933 –35, Ko- sel 1902 – 06, Nagl/Zeidler/Castle 1899 –1937, ÖBL, Schmid-Bortenschlager/Schnedl-Bu- benicek 1982, Der Bund, Jg. 7, 1912, Nr. 4, NFP 14. 3. 1912, Neues Frauenleben 1908, www. onb.ac.at/ariadne/ Hrussóczy Marie Edle von, Ps. Mariam Tenger; Schriftstellerin Geb. Gut Wincha b. Warasdin/Varazdin, Kroatien, 8. 12. 1821 Gest. Berlin, Deutsches Reich (Deutschland), 2. 12. 1898 Laufbahn: Sie unternahm zahlreiche Reisen, lebte seit 1848 in Wien und ab 1864 in Berlin. Sie verfasste Räuber- und deutsch-ungarische Heimatromane. W. u. a.: „Anna Dalfy. 3 Bde.“ (1862), „Das Fest auf Arpádvar. 2 Bde.“ (1870), „Ungarische Erzählungen“ (1873), „Sophie von Hohem. 2 Bde.“ (1875), „Die Papiere des Kaplans. 2 Bde.“ (1876), „Der Amulettmann“ (1879), „Tischler Feldmann“ (1882), „Die Frau aus dem Veil- chenhause“ (1889), „Beethovens Geliebte“ (1890), „Die Lotosblume. 3 Bde.“ (1895) L.: Bettelheim 1897–1917, Brümmer 1981–1990, Giebisch/Pichler/Vansca 1948, Kosch 1933–38, Kosch 1968, Nagl/Zeidler/Castle 1899–1937, ÖBL
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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