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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Seite - 1397 -
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Huber | H 1397 Jugendgeliebte. 1751 Heirat mit Jos. Karl Huber († 1760), Schauspieler, nach dessen Tod verheiratet mit dem Ratstürsteher G. Weidner. Laufbahn: Kam 1748 nach Wien. Sie war eine der ältesten und besten Schauspielerinnen des Nationaltheaters, an dem sie bis 1794 tätig war. Ausz.: Erhielt zum 40-jährigen Jubiläum die Große Goldene Ehrenmedaille und war damit das erste Hoftheatermitglied, dem diese Auszeichnung zuteil wurde. L.: Czeike Bd. 2, 2004, Stein 1907 Huber Gusti, eigentl. Auguste Besch-Huber; Schauspielerin Geb. Wiener Neustadt, NÖ, 27. 7. 1914 Gest. New York City, New York, USA, 12. 7. 1993 Herkunft, Verwandtschaften: Ihr Vater war Kohlenhändler, ihre Mutter, geb. Roszypal starb bei der Bombardierung des Heinrichhofs im März 1945. Ausbildungen: Absolvierte die Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er- hielt Unterricht bei Dr. Rudolf Beer. LebenspartnerInnen, Kinder: Heiratete 1946 den amerikanischen Offizier Joseph G. Besch; Tochter: Bibi Besch (1942–1996); Enkelin: Samantha Mathis. Laufbahn: Ihre erste Filmrolle erhielt sie 1935, zwei Jahre später gelang ihr mit „Unent- schuldigte Stunde“ der große Durchbruch. In Wien spielte sie zunächst am Volkstheater, dann in der Josefstadt und schließlich 1940 –1944 im Burgtheater. Ging nach ihrer Hoch- zeit in die USA, wo sie sehr erfolgreich war. 1961 gab sie die Schauspielkarriere weitgehend auf, vermittelte in Lesungen das Leben der Anne Frank, deren Mutter sie als Schauspielerin sehr erfolgreich verkörpert hatte. Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe). L.: Ulrich 2004, Wikipedia Huber Johanna; Schauspielerin Geb. Brünn, Mähren (Brno, Tschechien), um 1790 Gest. Meyres, Mähren, 23. 11. 1831 LebenspartnerInnen, Kinder: 1822 Heirat mit Franz R. v. Leon. Tochter: Karolina (* 1817), Schauspielerin am Leopoldstädter Theater. Laufbahn: Trat als Kind im Wandertheater ihres Stiefvaters in Ungarn und NÖ auf. Wurde von Baden bei Wien ans Theater an der Wien engagiert, wo sie 1815 debütierte und bis 1819 blieb. 1820 Gast am Leopoldstädter Theater, 1821–24 Mitglied. Führte die Charakterkomik im Alt-Wiener Volkstheater zu einem ihrer ersten Höhepunkte. Im Vordergrund des Rol- lenrepertoires stehen sogenannte „lokalkomische Charakterrollen“. Zog sich später auf den Landsitz ihres vermögenden Gatten zurück. L.: Czeike Bd. 3 2004, Futter 1965, Gugitz 1956a Huber Mida; Mundartdichterin Geb. Schloss Lackenbach, Ungarn, (Bgld., Österreich), 8. 4. 1880 Gest. Oberpullendorf, Bgld., 8. 1. 1974 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Förster.
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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