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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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H | Huebner1404 Huebner Ilse, Elisabeth; Musikwissenschafterin, Musiktherapeutin, Komponistin und Pianistin Geb. Gablonz, Böhmen (Jablonec nad Nisou, Tschechien), 29. 6. 1894 Gest. USA, 1969 Ausbildungen: Besuchte die Bürgerschule. Studierte 1903/05–1908 am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde Wien. Laufbahn: Lebte ab 1922 in Wien, war auch als Musiktherapeutin tätig; Direktorin des Piano-Departments am Music College in Cincinnati, dann Direktorin des Music Depart- ments des Western Carolina Teachers’ College. Verlegte einige Klavierstücke. L.: Marx/Haas 2001 Huebner Judith, geb. Winkler, urspr. Jessie; Ministerialbeamtin, Botschafterin und Stadträtin Geb. Wien, 19. 3. 1921 Herkunft, Verwandtschaften: Mutter: Manya (Miriam), geb. Weinreb (1890 –1942 Ghetto Lodz); Vater: Philipp Schragah Winkler (1887–1940 KZ Buchenwald), Kaufmann; Schwes- ter: Edith Margit Winkler (1930–1942 Ghetto Lodz). LebenspartnerInnen, Kinder: 1942 Heirat mit Yizhak Huebner (* 1914), Emigration nach Palästina, Angestellter der Hebrew University Jerusalem; Tochter: Miriam Hanah (* 1951), 1974 Studium an der Hebrew University Jerusalem. Ausbildungen: Mitglied Makkabi Hazair, höhere Schule in Wien, Verweisung 1 Jahr vor der Matura, Leiterin einer zionistischen Jugendorganisation; 1939 Emigration nach Palästina mit B-Zertifikat, Studium der Philologie an der Hebrew University Jerusalem, Unterstüt- zung durch eine Studentenorganisation, Teilzeitarbeit, Diplom als Lehrerin und Diätetike- rin; 1961 M. A. (Rechtswissenschaften) Hebrew University. Laufbahn: Nach Studienabschluss Abteilungsleiterin für Ernährung bei der Stadtverwal- tung Jerusalem (Bet Hanah), 1948 Angestellte im Innenministerium; ab 1967 stellver- tretende Direktorin im Innenministerium, Leiterin im Amt für Einwanderstatistik und Demographie, Diensttitel Ministerialbeamtin, 1983 bis 1987 israelische Botschafterin in Norwegen, Stadträtin in Jerusalem, publizierte in Fachzeitschriften über Einwanderungsge- setze und Computerverfahren. Ausz., Mitglsch.: Mitglied der Makkabi Hazair, der „Organization of Academic Workers in Government Service“, „International Organization of Academic Women“, verschiedene in- ternationale Organisationen für Computerverfahren, 1983 Großes Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich. W.: „Divorce in Roman Law. (M. A. Arbeit)“ (1961). Beiträge in Fachzeitschriften über Ein- wanderungsgesetze, Volkszählung, Bürgerrecht und Computerverfahren L.: ÖNB 2002, Röder/Strauss 1980–1983, Weinzierl/Kulka 1992 Huemer Maria, geb. Malinger; Widerstandskämpferin und Landarbeiterin Geb. Ried, OÖ, 24. 4. 1900 Gest. ? LebenspartnerInnen, Kinder: 1929 Heirat mit Josef Huemer.
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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