Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Seite - 1413 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 1413 - in biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H

Bild der Seite - 1413 -

Bild der Seite - 1413 - in biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H

Text der Seite - 1413 -

Hurwicz | H 1413 ten. Kehrte nach ihrer Scheidung nach London zurück und lebte später mit ihrem zweiten Mann in Glasgow, Elgin und Edinburgh. Ausz.: Arbeitete im 2. Weltkrieg für den britischen Geheimdienst und erhielt für ihre ge- fährlichen Fallschirmabsprünge hinter die japanischen Kampflinien den Orden DSO. L.: Renaudo 2010 Hurwicz Angelika; Schauspielerin und Regisseurin Geb. Berlin, Deutsches Reich (Deutschland), 22. 4. 1922 Gest. Bergen, Holland, 26. 11. 1999 Herkunft, Verwandtschaften: Tochter des Schriftstellers Elias Hurwicz. LebenspartnerInnen, Kinder: Gerda Goedhart († 1994), Fotografin. Ausbildungen: Konnte wegen der jüdischen Abstammung keine Theaterschule besuchen. 1939 bis 1941 Privatunterricht durch die Schauspielerin Lucie Höflich. Laufbahn: Von 1942 bis 1943 an einem privaten Wandertheater engagiert. Arbeitete nach der Schließung aller Theater 1944 in einer Autowerkstatt. Kehrte 1945 nach Berlin zu- rück. Engagements am Theater am Schiffbauerdamm und am Deutschen Theater. Ber- tolt  Brecht übertrug ihr 1948 die Rolle der stummen Kattrin im Stück „Mutter Courage und ihre Kinder“ am Berliner Ensemble. 1954 spielte A. H. die Rolle der Grusche im „Kau- kasischen Kreidekreis“ sowie u. a. die Frau Sarti im „Leben des Galilei“. 1955 Regie-Debüt in Ostrowkis „Ziehtochter“. 1958 verließ sie das Ensemble, um nach Westdeutschland zu gehen. Wirkte in zahlreichen Filmen mit. In Hannover, Frankfurt am Main, Wuppertal, Köln, Zürich, London, und 1978 bis 1984 am Wiener Burgtheater (hier die erste Frau) als Regisseurin tätig. Ab 1986 lebte A. H. in Bergen. Ausz.: 1949 Nationalpreis der DDR. W.: „Windflüchter“ (1957), „Brecht inszeniert: Der kaukasische Kreidekreis“ (1964), „Wir heißen euch hoffen In: Seydel, Renate (Hg.): … gelebt für alle Zeiten. Schauspieler über sich und andere“ (1978), „Legenden der Zeit. Variationen über eine ausweglose Situation“ (1998), „Die Nische des Insekts“ (1999) L.: Cerny 2013, Goedhart/Pintzka 1960, Roessler 2013, Roser 2012, Wikipedia Hussa-Greve Maria; Sängerin Geb. Wien, 7. 12. 1894 Gest. 19. 4. 1980 Ausbildungen: Studierte Gesang bei E. Elizza und A. Greve, ihrem späteren Ehemann. Laufbahn: 1917 Konzertdebüt an der Wiener Volksoper. Engagements: 1919 –21 als Sopra- nistin unter Clemens Krauß im Stadttheater in Graz, 1922–23 Deutsches Theater in Prag, 1923 –24 Berliner Staatsoper, ab 1924 kontinuierliches Engagement in Danzig, 1926 –32 Hamburger Staatsoper, 1933 Düsseldorfer Oper. 1934 Emigration in die USA, Mitglied der Chicago Opera. 1934 –35 am Theater an der Wien engagiert. M. H.-G. wurde von Richard Strauß zu Aufführungen seiner Werke oft ins Ausland berufen. L.: Pass/Scheit/Svobota 1995, Kosch 1953
zurück zum  Buch biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H"
biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
biografiA.