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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 2, I – O
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Jasznigi | J 1483 Herkunft, Verwandtschaften: E.s Vater Christian Dickhut war Hofmusikus in Mannheim. LebenspartnerInnen, Kinder: 1844 schloss sie die Ehe mit Friedrich Ernst Moritz Jasper (1803–1849), der aus einer Buchhändlerfamilie stammte. Beim Tod ihres Mannes war ihr Sohn Friedrich (1847–1938) 2 Jahre alt, ihre Tochter wenige Monate. Laufbahn: E. kam als Erzieherin der Prinzessin Carola, der späteren Königin von Sachsen, mit deren Eltern nach Wien, wo sie sich verehelichte. Nach dem Tod ihres Mannes arbeitete sie in der Branche, verkaufte später ihren Anteil an der Buchhandlung und widmete sich ihrer Leihbibliothek. 1860 verkaufte sie auch ihre Leihbibliothek und erwarb 1865 eine Druckerei, die billig zu haben war, nämlich jene von Heinrich Spitzer, um für ihren Sohn beruflich vorzusorgen. Mit 11. 3. 1866 wurde ihr die Concession unter der verantwortlichen Geschäftsleitung des Factors Ludwig Hauswirth erteilt. Den Betrieb verlegte sie nach der Landstraße, Heumarkt Nr. 7. Sie führte also nicht  – wie so viele Druckerinnen vor und zu ihrer Zeit  – als Witwe den Betrieb ihres Mannes fort, sondern war selbst Gründerin des in der Folge so bedeutenden Unternehmens. In einer wirtschaftlich schwierigen Zeit schlug sich E. J. sehr entschlossen und geschäftlich erfolgreich durch und schuf die Voraussetzun- gen für die glänzende Laufbahn ihres Sohnes Friedrich Jasper, der, vorzeitig ausgelernt, die kommerzielle Leitung des Geschäftes ab 1869 in die Hand nahm (die Konzession erhielt er erst 1872), es zu einem Großbetrieb ausbaute und in vielen Bereichen bahnbrechend wirkte. L.:. Durstmüller 1985, Junker 1927, Koscher 2008, Mayer 1887, Spaninger 1959 Edith Stumpf-Fischer Jasznigi Anna, geb. Bock; Schauspielerin und Schriftstellerin Geb. Wien, 23. 9. 1862 Gest. ? Laufbahn: Spielte 1879 bis 1882 Kinderrollen am Hofburgtheater und debütierte 1883 am Mödlinger Theater. 1884/85 am Carltheater und 1885 bis 1887 am Deutschen Theater in Berlin engagiert, ab 1886 wieder am Hofburgtheater. Sie veröffentlichte auch mehrere Romane. W.: „Auf dem Weg zur Liebe“ (1910), „Blinde Liebe“ (1911), „Hans Hoffs Glück und andere Geschichten“ (1913) L.: ÖNB 2002 Jauner-Krall Emilie; Sängerin Geb. Wien, 20. 4. 1833 (20. 3. 1831) Gest. Wien, 16. 12. 1914 LebenspartnerInnen, Kinder: 1859 Heirat mit Franz Jauner, Theaterdirektor. Ausbildungen: Unterricht bei Therese Peche. Laufbahn: Koloratursängerin der Wiener Hofoper. Debütierte 1848 als Jubilante am Kärntnerthor-Theater in Wien. Spielte in Hannover, Hamburg, Berlin und Darmstadt. Ab 20. 10. 1856 14 Jahre lang am Dresdner Hoftheater. L.: Bühne und Welt 13, 1911, http://www.operone.de/
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 2, I – O
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
2, I – O
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1026
Kategorie
Lexika
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