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Kainz | K 1543
maßgebend für die jeweiligen Fachgebiete waren. Ch. K. war Ehrenmitglied in mehreren
philatelistischen Vereinen, unter anderem seit 1997 in der „ARGE Feld- und Zensurpost
1914/18“, in der „Austrian Philatelic Society“ in Großbritannien und seit 2000 im Österrei-
chischen Philatelistenclub „Vindoboba“.
Für ihre Verdienste um die österreichische Philatelie erhielt Ch. K. 1986 vom Verband Ös-
terreichischer Philatelisten-Vereine (VÖPh) als erste Frau die Verbandsmedaille für phila-
telistische Forschung“ verliehen.
Der Bundespräsident hat das Wirken von Fr. Dr. Ch. K. mit der Verleihung des „Goldenen
Ehrenzeichens“ und des „Großen Ehrenzeichens in Silber für Verdienste um die Republik
Österreich“ gewürdigt.
W. u. a.: „Post in Österreich 1945/46“ (1978), „100 Jahre Telephonie in Österreich“ (1981),
„Die Post hat einen Brief für Dich – Botenposten und Postboten“ (1989), „Aus Österreichs
Postgeschichte. Ein Kaleidoskop“ (1990), „Österreichs Post. Vom Botenposten zum Post-
boten“ (1995). Weiters publizierte Ch. K. weit über 100 post- und fernmeldehistorische
Beiträge und Studien in verschiedenen Zeitschriften, Jahrbüchern, Festschriften etc.
Eva Sinnmayer
Kainz Käthe; Hausfrau und Politikerin
Geb. St. Pölten, NÖ, 19. 3. 1913
Gest. St. Veit an der Glan, Kärnten, 16. 1. 1996
Ausbildungen: Absolvierung der Pflichtschule und Ausbildung zur Köchin.
Laufbahn: K. K. führte ein Restaurant in Oron (Nordafrika), war Postangestellte und Haus-
frau. Sie wurde 1940 aus unbekannten Gründen interniert. Während ihrer politischen Kar-
riere bekleidete sie folgende politische Funktionen: Mitglied des Gemeinderates von St. Veit
an der Glan 1950, Stadträtin, Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ St. Veit an der
Glan 1947, Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten 1964, Landesvorsitzende
der Sozialistischen Frauen Kärntens 1975, Mitglied des Bundesrates 1972–1979; Parteikon-
trolle 1976 –1978, Mitglied des Frauenzentralkomitee 1976 –1978.
L.: http://www.parlament.gv.at/
Kainz-Holland Marianne; Sängerin
Geb. Innsbruck, Tirol, 19. 5. 1800
Gest. Brünn, Mähren (Brno, Tschechien), 21. 3. 1866
Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Josef Wolfgang Kainz (1773 –1855), Sänger und Regisseur.
LebenspartnerInnen, Kinder: In erster Ehe verheiratet mit Konstantin Holland, Sänger,
Schauspieler und Regisseur.
Ausbildungen: Vom Vater ausgebildet, später bei italienischen Meistern.
Laufbahn: M. K.-H. zog mit ihrem Vater 1817 nach Prag, wo sie an der Oper erfolgreich
auftrat. 1818 ging sie auf Kunstreisen nach Italien (Florenz und Mailand) und erntete eben-
falls große Erfolge. Ab 1825 wurde sie an den Opernbühnen von Hannover, Kassel, Stutt-
gart, Dresden und Leipzig gefeiert. M. K.-H. zog sich 1831 von der Bühne zurück.
L.: Eisenberg 1903, Kosch 1953, ÖBL, Wurzbach, ÖML-Internet
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Band 2, I – O
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Titel
- biografiA.
- Untertitel
- Lexikon österreichischer Frauen
- Band
- 2, I – O
- Herausgeber
- Ilse Korotin
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2016
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Abmessungen
- 17.4 x 24.5 cm
- Seiten
- 1026
- Kategorie
- Lexika