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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 2, I – O
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K | Kaltenhauser1556 Nach 1918 folgten Tätigkeiten im Gnigler Gemeinderat und im Landesparteivorstand der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Salzburgs. Weiters war sie eine wichtige Mitarbeiterin des Salzburger Frauenlandeskomitees. In der politischen Illegalität ab 1934 unterstützte sie Familien von verhafteten Parteimitgliedern und transportierte geheime Nachrichten. In der Zeit nach 1945 war sie eine der Frauen, die sich wiederum für die Soziademokratie mobili- sieren ließen: für das Landesfrauenkomitee, den Gemeinderat der Stadt Salzburg und den Landesparteivorstand. L.: Steinthaler 2008, www.fraueninbewegung.onb.ac.at Kaltenhauser Fanny (Franziska), geb. Oberfürchtner, verh. Kaltenhauser, Ps. Franziska Ostenburg; Schriftstellerin, Dramatikerin und Zitherspielerin Geb. Wien, 12. 12. 1863 Gest. Enns, OÖ, 30. 5. 1941 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Sohn eines oberösterreichischen Bauerngutsbesitzers. LebenspartnerInnen, Kinder: Heirat 1883; Tochter: Maria Anna Kaltenhauser (1893 –1941), Schriftstellerin. Laufbahn: F. K. beginnt in ihrem ersten Ehejahr mit schriftstellerischen Veröffentlichungen. Vor der Jahrhundertwende wurden einige ihrer Novellen preisgekrönt. Ihre oberösterrei- chischen Erzählungen wurden in der „Illustrierten Welt“, der „Österreichischen Volkszei- tung“ und anderen Zeitschriften veröffentlicht. Die Romane und Erzählungen der Volks- schriftstellerin handeln hauptsächlich vom Volksleben und der bäuerlichen Bevölkerung. Ihre Volksschauspiele wurden hauptsächlich von der Exl-Bühne aufgeführt. Sie war auch als Zitherlehrerin tätig. Qu.: DB NS-Lit. Graz. W. u. a.: „Epheuranken. (Die Majorstöchter, Gräfin, Judith, Der Name). Novellen“ (1888), „Die Wiesenbäuerin. Erzählung“ (1899), „Die Dorfschmiede. Roman“ (1902), „Das Leben und Leiden eines Weibes. Österreichischer Gebirgs-Roman“ (1904), „Die Dorfrebellen. Bauernkomödie“ (1906), „Melchior Hofer, der Sargmacher: Roman aus dem Salzburgischen“ (1919), „Der Zwillingshof“ (1920), „Das Kainszeichen. Eine Erzählung“ (1924), „Die drei Höfe. Kriminalroman“ (1929), „Die Filmkönigin“ (1933) L.: BLÖF, Giebisch/Pichler/Vansca 1948, Keckeis/Olschak 1953 –54, Kosch 1953, Kracko- wizer 1931, Maderno 1920, Nigg 1893, ÖBL, Pataky 1898, Schmid-Bortenschlager/ Schnedl-Bubenicek 1982, ÖML Online Kaltenhauser Maria Anna, Marianna; Schriftstellerin Geb. Linz, OÖ, 23. 11. 1893 Gest. Enns, OÖ, 10. 2. 1941 Herkunft, Verwandtschaften: Mutter: Franziska Kaltenhauser, Schriftstellerin. Qu.: DB NS-Lit. Graz. W.: „Die Schiffmeisterin. Roman aus Alt-Linz“ (1932), „Zügellos. Bauernroman“, „Ma- ria Schwanenberger“, „Die Stadt hinterm Rosentor. Kleinstadtroman“, „Veronika Görrin. Schauspielerroman“ L.: Giebisch/Pichler/Vansca 1948, Schmid-Bortenschlager/Schnedl-Bubenicek 1982
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 2, I – O
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
2, I – O
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1026
Kategorie
Lexika
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