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Kann1562
Privatunterricht in der Türkei, Stipendium der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft Berlin, 1940 – 67
Mittelschullehrerin in Wien, gemeinsam mit Prof. Jaag Gründung der „Internationalen Ar-
beitsgemeinschaft für Cyanophytenforschung“, mit dem daraus resultierenden Wissen 1961 mit
Pleskot Entwicklung eines ökologischen Untersuchungsprogramms für Fließgewässer in Ös-
terreich; 1967 freiwilliges Ausscheiden aus dem Schuldienst, um sich der Forschung zu widmen.
Hauptforschungsgebiet: Zornierung der ufernahen Algen in Abhängigkeit von den ökolo-
gischen Faktoren in Seen und fließenden Gewässern; wesentliche Beiträge zur ökologischen
Fließgewässerforschung.
W. u. a.: „Untersuchungen des litoralen Algenaufwuchses im Lunzer Untersee – die Krusten-
steinregion. Diss.“ (1921), „Ökologische Untersuchungen an Litoralalgen ostholsteinischer
Seen. In: Arch. Hydrobiol. 37“ (1940), „Krustenalgen in Alpenbächen (Untersuchung nach
der Sammlung Dr. S. Stockmayer, Wien). In: Arch. Hydrobiol. (Festband) 40“ (1943), „Die
eulitorale Algenzone im Traunsee (Oberösterreich). In: Arch. Hydrobiol. 55“ (1959), „Öko-
logische Untersuchungen des eulitoralen Algenaufwuchses im Lago Maggiore, Lago di Mer-
gozzo und Lago d’Orta. In: Mem. Ist. It. Idrobiol. 16“ (1963), „Der Algenaufwuchs in einigen
Bächen Österreichs. In: Verh. int. Ver. Limnol. 16“ (1966), „Gem. m. Komarek, J.: Systema-
tisch-ökologische Bemerkungen zu den Arten des Formenkreises ,Phoridium autumnale‘.
In: Schw. Z. Hydrol. 32“ (1970), „Gem. m. Tschamler, H.: Algenaufwuchs unter natürlichen
Bedingungen auf Kunststoffen. In: Chemie Kunststoffe Aktuell 30“ (1976), „Systematik und
Ökologie der Algen österreichischer Bergbäche. In: Arch. Hydrobiol. Suppl. 53, Monogr.
Beiträge 4“ (1978), „Slanina, K. (Ed.): Zeller See. Limnologische Entwicklung, Ergebnisse
der Basisuntersuchung 1979. In: Wasserwirtschaft, Wasservorsorge I, Hsg. BMLF“ (1981),
„Die benthischen Algen der Donau im Raum von Wien. In: Arch. Hydrobiol. Suppl. 68,
Donauforschung 7“ (1983)
L.: Humpesch 2002
Kann Susanne; Zoologin
Geb. Wien, 17. 1. 1904
Ausbildungen: Besuchte das Realgymnasium des Vereins für realgymnasialen Mädchenun-
terricht in Wien 8., Albertgasse 38, wo sie am 13. 7. 1922 die Reifeprüfung ablegte. Ab dem
29. 9. 1922 bis 1926 Studium der Zoologie und Botanik an der philosophischen Fakultät der
Universität Wien.
Laufbahn: Am Physiologischen Institut der Universität Wien tätig.
Qu.: UA Wien.
W.: „Die Histologie der Fischhaut von biologischen Gesichtspunkten betrachtet. Phil. Diss.
Wien“ (1926)
Kanner-Rosenthal Hedwig, geb. Kanner; Musikpädagogin, Pianistin und
Musikschriftstellerin
Geb. Budapest, Ungarn, 3. 6. 1882
Gest. Ashville, North Carolina, USA, 5. 9. 1959
LebenspartnerInnen, Kinder: 1922 Heirat mit dem Pianisten Moriz Rosenthal (1862–1946).
Ausbildungen: Musikstudium in Wien.
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Band 2, I – O
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Titel
- biografiA.
- Untertitel
- Lexikon österreichischer Frauen
- Band
- 2, I – O
- Herausgeber
- Ilse Korotin
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2016
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Abmessungen
- 17.4 x 24.5 cm
- Seiten
- 1026
- Kategorie
- Lexika