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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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S | Safran2804 Safran Judith, Ilse Preiser, Yehudit Ilse Safran; Malerin Geb. Wien, 18. 6. 1921 Gest. Tel-HaShomer, Israel, 20. 6. 2003 Herkunft, Verwandtschaften: Eltern: Meir Herch Max Preiser und Chana Irene Nelli Nasch / Nass Preiser. LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit Avraham Gold-Gutman, zwei Kinder; zweite Ehe mit Yehuda Safran. Ausbildungen: Schwarzwaldschule in Wien, Landwirtschaftsschule, ab 1975 Malereikurse, studierte bei Itzhak Adi. Laufbahn: Emigrierte 1938 in die Tschechoslowakei, 1939 mit einem illegalen Transport nach Palästina, lebte 1942 bis 1946 im Kibbuz Cheftziba. Sie war als Sekretärin für die In- ternational Police Association tätig. Ab 1979 nahm sie an zahlreichen nationalen Gruppen- ausstellungen teil. In ihrem bildnerischen Werk verwendete sie unterschiedliche Techniken. Einzelausstellungen u. a.: B’nai-Brith-Haus, Ramat Gan 1982, Moschav Ain Hab’sor 1985. Mitglsch.: Mitglied der Künstlerorganisation von Ramat-Gan und Givatayim. Qu.: Judaica-Archiv/ÖNB. L.: Douer 1997, http://bazach.com/ Sagan Leontine (Ps.), geb. Schlesinger, verh. Fleischer; Schauspielerin und Regisseurin Geb. Budapest, Ungarn, 13. 2. 1889 Gest. Pretoria, Südafrika, 19. 5. 1974 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Josef Schlesinger; Mutter: Emma Fasal. LebenspartnerInnen, Kinder: 1918 Heirat mit Dr. Viktor Fleischer. Ausbildungen: Grundschulbesuch in Wien und Johannesburg. Um 1900 Schauspielausbil- dung bei Max Reinhardt am Deutschen Theater. Laufbahn: Engagements u. a. an Theatern in Dresden, München, Wien und längere Zeit in Frankfurt/Main und Berlin. Sie unterrichtete an der Schauspielschule in Frankfurt und am Deutschen Theater in Berlin. Als Regisseurin inszenierte sie eine Reihe von Büh- nenstücken von Autorinnen und 1931 den international erfolgreichen Film „Mädchen in Uniform“ (1931; nach Christa Winsloes Internatsdrama „Gestern und heute“). Der Film war ausschließlich weiblich besetzt und Bahn brechend für sein Porträt einer lesbischen Liebesbeziehung. 1932 führte sie in Großbritannien gemeinsam mit Zoltan Kordas Regie beim Film, „Men of Tomorrow“ und kehrte nach der Machtergreifung der Nationalsozi- alisten nicht mehr nach Deutschland zurück. Sie ging auf Südafrika-Tournee und insze- nierte Operettenproduktionen in London, Glasgow, New York und anderen Städten. 1939 bis 1942 war sie als Regisseurin in Capetown und Johannesburg tätig, wo sie das Natio- naltheater Johannesburg mitbegründete. Nach 1943 gestaltete sie Produktionen für Thea- ter und BBC in London und kehrte in den 1950er Jahren als Regisseurin und Impresa ria, zurück nach Südafrika. Ausz.: 1932 Löwe von San Marco, Filmfestival Venedig. Qu.: Judaica-Archiv/ÖNB. W.: „Lights and Shadows: The Autobiography of Leontine Sagan. Ed. and annotated by Loren Kruger“ (1996, dt.: „Licht und Schatten  – Schauspielerin und Regisseurin auf vier
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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