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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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Sagar | S 2805 Kontinenten“, hg. v. Michael Eckardt, 2010). Filme: „Mädchen in Uniform“ (1931), „Men of Tomorrow„ (1932) L.: Cargnelli/Omasta 1993, Eckardt 2010, Foster 1995, Heuer Bd. 1, Röder/Strauss 1980– 1983, Trapp/Mittenzwei 1999, Walk 1988, Wikipedia Sagar Maria Anna, geb. Radoschny, Ps. M. A. S.; Romanschriftstellerin Geb. Prag, Böhmen (Praha, Tschechien), 24. 7. 1727 Gest. Wien, 4. 6. 1805 Herkunft, Verwandtschaften: Tochter eines Beamten (erster Böhmischer Statthalterei-Re- gistrator). LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit dem Prager Schlosshauptmann und Lustspiel- autor Johann Sagar. Laufbahn: Musste sich nach dem Tod des Vaters als Magd verdingen. Später entwickelte sie in ihrem anonym veröffentlichten und von den Ideen der Aufklärung geprägten Briefroman „Die verwechselten Töchter“ (1771) ein Idealbild der Frau als Ehegattin und Mutter. Neben der deutschen Schriftstellerin Sophie von La Roche (1730 –1807) gilt sie als eine der ersten deutschsprachigen Romanautorinnen des 18. Jahrhunderts. W.: „Die verwechselten Töchter. Briefroman“ (1771), „Karolines Tagebuch. Briefroman“ (1774) L.: Baldwin 2002, Jirku 1993, Loster-Schneider 2006, Meise 1990, Wögerbauer 2009, Wiki- pedia, www.aeiou.at Sageder Anna; Wohltäterin Geb. 1824 Gest. 1883 LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit Johann Sageder, dem Besitzer des herrschaft- lichen Gutes Altmannsdorf und der größten Meierei Wiens. Laufbahn: Lebte in Altmannsdorf, wo sie als Wohltäterin wirkte (Sagedersche Stiftung) und u. a. 1855 die Renovierung einer Kapelle finanzierte. Ausz.: Verkehrsflächenbenennung: Sagedergasse, 1120 Wien, ca. 1892. L.: Autengruber 1995, Wikipedia: Altmannsdorfer Friedhof Sagmeister Hermine, Hermi, verh. Pietzka; Hilfslehrerin und Widerstandskämpferin Geb. St. Ruprecht, Kärnten, 24. 1. 1916 Gest. Klagenfurt, Kärnten, 2004 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Anton Sagmeister, Lokführer; Mutter: Maria Sagmeis- ter, geb. Pöck; ein Bruder. LebenspartnerInnen, Kinder: Verlobter: Friedrich Pietzka, Elektromonteur, Leiter einer KJV-Zelle. Ausbildungen: Lehrererinnenbildungsanstalt in Wien: September 1932 bis Februar 1935; Lehrerinnenbildungsanstalt in Klagenfurt: Februar bis Juni 1937. Laufbahn: KP-Jungfunktionärin; Bergsteigergruppe. Von 1926 bis 1932 Mitglied der „Ro- ten Falken“. Sie trat während ihrer Studienzeit in Wien 1934 dem Kommunistischen Ju- gendverband (KJV) bei. Im selben Jahr übersiedelte sie nach Klagenfurt und wirkte dort
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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