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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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Saloshin | S 2813 des Zweiten Weltkrieges zog sich A. S. vollständig vom Film zurück. Auch nach dem Krieg stand sie nur noch selten vor der Kamera. Stattdessen spielte sie neben ihrer Bühnentätigkeit in Fernsehadaptionen bekannter Bühnen- und Romanvorlagen wie etwa unter der Regie von Peter Beauvais in Ibsens „Gespenster“ (mit Martin Benrath und Martin Held), neben Hannes Messemer in „Das Fräulein von Scuderi“ nach E. T. A. Hoffmann und unter der Re- gie von Otto Schenk in „Der lebende Leichnam“ nach Leo Tolstoi (mit Helmuth Lohner). Außerdem gab sie Gastauftritte in den Fernsehserien „Der Kommissar“ und „Derrick“, wo sie in der Episode „Ein Kongress in Berlin“ neben Will Quadflieg eine Professorengattin verkörperte. Darüber hinaus arbeitete sie als Sprecherin für zahlreiche Hörspiele und seit den 40er Jahren  – wenn auch seltener  – für die Filmsynchronisation. Hier lieh sie ihre Stimme u. a. Jean Arthur („Lebenskünstler“) und Alexis Smith („Die Abenteuer des Mark Twain“). Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe). L.: Wikipedia Saloshin Henriette Etta; Sozialarbeiterin und Professorin für Sozialarbeit Geb. Wien, 15. 5. 1906 Gest. Minneapolis, Minnesota, USA, 25. 4. 1999 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Leo Foster Saloschin; Mutter: Margarethe Spitzer. Ausbildungen: 1949 M. of Social Work an der Wayne State University, Detroit, 1954 Ph.D. Laufbahn: Unterrichtete ab 1929 Gymnastik und Tanz am Neuen Wiener Konservatorium und privat. Sie emigrierte 1938 in die USA, arbeitete für die Y. W. C. A. 1939 bis 1942 als group worker in Buffalo, New York und 1945 bis 1947 als Programmleiterin in Chicago, bei den Girl Scouts 1942 bis 1945 in St. Louis und 1947/48 in Detroit. Ab 1949 Fakultätsmitglied der University of Minnesota, School of Social Work in Minneapolis, 1963 bis zur Emeritierung 1972 Professorin. War 1971 Delegierte der White House Conference on Aging, Vortrags- und Beratungstätigkeit. Ab 1973 Beraterin des Governor’s Citizen Council on Aging. Ausz., Mitglsch.: 1952/53 Lindsay Barbee Award, American Assn. of University Women. L.: ÖNB 2002, Röder/Strauss 1980–1983, Österreichische Soziologen und Soziologinnen im Exil: http://agso.uni-graz.at/ Salta Stefanie, Atlas; Schauspielerin Geb. Wien, 4. 12. 1866 Gest. ? Ausbildungen: Schülerin von Prof. Leo Friedrich. Laufbahn: War am Deutschen Theater Berlin engagiert, 1889/90 Mitglied des Deutschen Volkstheaters, Mitglied des Stadttheaters in Aachen. L.: Eisenberg 1891 Salten Ottilie, geb. Metzeles, Metzel, Ps. Metzl; Schauspielerin Geb. Prag, Böhmen, (Praha, Tschechien), 7. 3. 1868 Gest. Zürich, Schweiz, 22. 6. 1942 LebenspartnerInnen, Kinder: 1902 Heirat mit Felix Salten (1869 –1945), Schriftsteller, heute insbesondere noch bekannt als Autor von „Bambi“ (1923). Ihre Trauzeugen waren
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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