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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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Sattler | S 2831 Ausbildungen: Studium in Klagenfurt. Laufbahn: Unterrichtete in Klagenfurt Englisch u. Sport. Begann bereits 1947 mit dem Klettern und konnte bis zu ihrem 18. Lebensjahr (meist in Damenseilschaften, oft auch als Seilschaftsführerin) zahlreiche schwierige Bergfahrten nachweisen (z. B. Stangen- wand-Südwestwand (Hochschwab); Blechmauerriß (Raxalpe), Hochkesselkopf-Südwest- verschneidung (Dachstein)). Ab etwa 1950 war ihr Seilpartner ihr späterer Ehemann Dr. Hans Sattek, auch er übernahm die Rolle eines Seilzweiten. In diese Zeit fallen die Begehung der Schleierkante auf die Cima della Madonna, die Marmolada-Südwand, die Dibona-Kante auf die Große Zinne (alle Südtiroler Dolomiten), die Ersteigung des Campanile Basso (Gi- uglia di Brenta, Brenta-Dolomiten) und des Campanile di Val Montanaia (Karnische Alpen), aber auch zahlreiche große Bergfahrten in den Ost- und Westalpen (z. B. Biancograt in der Bernina u. eine Mont-Blanc-Überschreitung). Mit ihren Leistungen als Seilerste entwickelte sich A. S. zur bedeutendsten Alpinistin im gesamten deutschsprachigen Raum. In fortge- schrittenem Alter wurde sie auch von ihrem Sohn Harald bei einigen schwierigen Touren begleitet. A. S. starb bei einem Lawinenunglück. L.: Buchauer in Czeike Bd. 5, 2004, Auf den Spuren einer großen Bergsteigerin. In: Felicitas v. Reznicek: Von der Krinoline zum sechsten Grad. 1967. Die Roßkuppenkante im Urge- stein. In: Liselotte Buchenauer, Hohe Tauern 2 (1981). Versch. Beiträge in „Hohe Tauern“ u. „Karn. Alpen“ von L. Buchenauer sowie „Mens sana“. In: Österr. Alpenztg. H. 1/2, 1988 Sattler Grete; Keramikerin Geb. ? Gest. ? Ausbildungen: G. S. besuchte die Wienerberger Werkstättenschule (R. Obersieger). Laufbahn: Arbeiten für die Wiener Werkstätte: Keramik. Ausstellungen: Paris (1925), Euro päisches Kunstgewerbe Leipzig (1927). L.: Schweiger 1990 Satulla Geb. Anfang 2. Jh. n. Chr. Geograph. Lebensmittelpunkt: Villach (römische Provinz Noricum). LebenspartnerInnen, Kinder: Bruder: Macrinus. Qu.: Römische Grabinschift gefunden 1991 in Villach, heute ebendort im Museum. Diese Inschrift setzt S. ihrem Bruder Macrinus, der ein Sklave des Acillus Censorinus war. L.: AEA 1983–1992, 337; ILLPRON 2048. Marita Holzner Satzenhofer Ursula; Übersetzerin Geb. ? Gest. ? Laufbahn: U. S. war zunächst Konventualin im Frauenkloster Niedermünster in Regens- burg und wechselte mit Erlaubnis ihrer Äbtissin wegen der geistlichen Disziplin ins Nonnenkloster St. Peter in Salzburg. Im Herbst 1467 wollte sie wieder in ihr Heimat-
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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