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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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Scheuer | S 2873 „Bulgarische Volksmärchen“ (1922), „Das Märchen vom goldenen Spinnrad. Böhmische Volksmärchen“ (1922), „Chinesische Volksmärchen“ (1923), „Sonntag im Dorf“ (1923), „Frühlingsreigen. Ein Osterspiel für Kinder“ (1924), „Islinde. Ein Spiel in 4 Akten (Lust- spiel)“ (1924), „Das Weihnachtsspiel vom Rattenfänger“ (1924), „Kasperl am Wundersee. Ein Puppenspiel“ (1925), „Puppenspiel“ (1925), „Zirkus. Ein buntes Bilderbuch“ (1925), „Der Verführer. Drama in 5 Akten“ (1932), „Der Rattenfänger von Hameln. Marionetten- spiel in 4 Bildern. Für die Komposition bearbeitet und mit Liedertexten versehen von Ru- dolf St. Hoffmann. Musik von Karl Weigl“ (1932), „Gretchen discovers America. A Story of pre-war types in after-war life“ (1934), „Will You Marry Me? Proposal Letters of Seven Centuries“ (1940), „Goose Girl“ (1942), „Three Folklore Plays“ (1942), „King Thrushbeard“ (1942), „Star Dollars“ (1942), „Those Funny Grownups“ (1943), „Open Sesam: Books are Keys“ (1947), „Sinn und Zweck der United World Books“ (1952) L.: Blumesberger 2005a, Czeike 1997, DBE, Heuer 1992, Kinder- und Jugendliteratur im Exil 1933–1950 1999, Klotz 1996, Kürschner 1973, Röder/Strauss 1980–1983, Seeber 1998, Spalek/Feilchenfeld / Hawrylchak 1994, Zohn 1986 Susanne Blumesberger Scheuer Grete, geb. Margaretha Rosina Edle von Scheuer, verh./gesch. Garzarolli von Thurnlackh; Journalistin und Schriftstellerin Geb. Aflenz, Stmk., 6. 6. 1900 Gest. Graz, Stmk., 23. 2. 1988 Herkunft, Verwandtschaften: Tochter des Arztes Dr. Rudolf Ritter von Scheuer und seiner Frau Daniela, geb. Feuerlöscher, zwei Brüder. LebenspartnerInnen, Kinder: 1924 Heirat mit Dr. Karl Garzarolli (Edler von) Thurnlackh (1894 – 1964), Scheidung 1929; Kinder: Maria Garzarolli-Thurnlackh (geb. 1925), Peter Scheuer (1931). Ausbildungen: Institut Pirckerth (1909–1914), Sacré Coeur (1914 –1917). Laufbahn: 1904 Übersiedlung der Familie nach Thörl, da Vater Werksarzt in Eisenwarenfabrik Pengg. Großvater mütterlicherseits, ein Grazer Großindustrieller, war konvertierter Jude. Mit neun Jahren in das Internat des Höheren-Töchter-Instituts Pirckerth, mit 14 Wechsel in das Sacré Coeur, beide in Graz. Sehr gute Schülerin, musste aber nach Tod des Vaters, 1917, die Schule verlassen. Seit dem sechsten Lebensjahr Klavierunterricht, Berufswunsch Pianistin, auf- grund rechtsseitiger Taubheit als Folge von Ohrenerkrankungen in der Kindheit jedoch nicht realisierbar. 1924 Heirat mit dem Kunsthistoriker und Leiter der Gemäldegalerie im Landes- museum Graz, Karl Garzarolli-Thurnlackh, 1925 Geburt der Tochter Maria. Nach der Schei- dung, 1929, nach Berlin, zuerst Komparsin in Filmstudios, 1931 Geburt des Sohnes Peter, dessen mutmaßlicher Vater, ein baltischer Adeliger, bald danach verstarb. Fortan lebte Sch. als Allein- erzieherin mit ihrem Sohn, die Tochter war nach der Scheidung beim Vater in Graz geblieben. In diesen Jahren arbeitete sie als Redakteurin und Setzerin für die Filmzeitschrift „Achtung Aufnahme“. 1932/33 freie Mitarbeiterin der „Vossischen Zeitung“ des Ullstein-Verlags. Als die Nationalsozialisten 1933 den jüdischen Verlag zerschlugen, wechselte G. Sch. zum „Ber- liner Lokalanzeiger“ und schrieb für Zeitschriften wie „Die neue Gartenlaube“ (bis 1937/38 ca. 50 Beiträge), „Der Silberspiegel“ und „Allgemeiner Wegweiser für jede Familie“. 1933 erschien der Roman „Filmkomparsin Maria Weidmann“, 1935 die altösterreichische Familienchronik
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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