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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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S | Schick2876 Schick Zofia, geb. Rowinski; Bibliothekarin Geb. Warschau, Polen (Kgr.) (Warszawa, Polen), 22. 6. 1914 Gest. Wien, 5. 11. 1995 LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit Dr. Paul Schick. Laufbahn: Arbeitete mit ihrem Mann am Aufbau des Karl Kraus Archivs der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe). Schickh Afra, auch Schick; Wahrsagerin, Kräuterkundige und Opfer des Hexenwahns Geb. ca. 1610 Gest. Wiener Neustadt, NÖ, 1671 Herkunft, Verwandtschaften: A. Sch. kam vermutlich mit Wallfahrern aus Maria Zell in das Schlattental. LebenspartnerInnen, Kinder: Zweimal war sie verheiratet und gebar neun Kinder, von de- nen fünf jung starben. Sie wurde auch als Kleinhäuslerswitwe bezeichnet. Laufbahn: A. Sch. bewirtschaftete eine kleine Keusche in der Schlatten bei Bromberg und war in dieser Region eine gefragte Kräuterfrau und Wahrsagerin, kam aber wegen dieser Fähigkeiten auch in Verruf. Im August 1671 wurde sie verhaftet und von der Herrschaft Kirchschlag dem Landgericht Wiener Neustadt übergeben. Man warf ihr vor, Rat und Hilfe durch Handauflegen und Besprechen und unter Verwendung von verschiedenen Kräutern gegeben zu haben. Zusätzlich habe sie mit dem Teufel gebuhlt, sei nächtens mit ihm durch die Luft gefahren, habe den Kühen die Milch verdorben, Leute absichtlich krank gehext und furchtbare Wetter und Schauer erzeugt. A. Sch. wurde vom Landgericht zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Ein historischer Themenweg in Bromberg erinnert an sie und die anderen Opfer der Hexenverfolgung. L.: http://www.bromberg.at, http://geschichte.landesmuseum.net/, Flanner Karl: WIENER NEUSTADT 1671: Das qualvolle Sterben der Hexe Afra Schick. Eine wahre Begebenheit. http://www.religionen.at/irschick.htm Schickh Charlotte, Edle von, Ps. Marguerite Hagen; Schriftstellerin Geb. Wien, ? Gest. ? LebenspartnerInnen, Kinder: Seit 1879 verwitwet. Laufbahn: Lebte in Wien und veröffentlichte unter Pseudonym. W.: „Eine fingierte Familie“ (1874), „Auch eine Gottes-Idee. Dem Zeitgeiste gewidmet“ (1875) L.: ÖNB 2002, Pataky 1898 Schidloff Margot; Psychoanalytikerin Geb. Wien, 2. 12. 1911 Gest. KZ Maly Trostinec, Weißrussland, 11. 5. 1942 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Arthur Schidloff, Kaufmann; Mutter: Johanna. Ausbildungen: Studierte ab 1932 an der Universität Wien Psychologie. Sie durfte ihre ab- geschlossene Dissertation nach dem „Anschluss“ 1938 nicht zur Approbation einreichen.
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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