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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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S | Schiff2878 rückbleiben, wo er von den Nazis ermordet wurde. In England war sie als Haushaltshilfe beschäftigt, u. a. in Oxford und lebte bei ihrer Schwester Käthe Schiff in Golders Green. Schließlich erhielt sie eine Arbeitsbewilligung für Bürotätigkeit und ging mit ihrem Mann nach Birmingham. 1945 übersiedelte sie nach London und arbeitete im Austrian Cent- re als Telefonistin und in der Poststelle. Im Sommer 1946 kehrte sie nach Wien zurück, musste zunächst mit ihrer Tochter in Untermiete wohnen, da sie erst 1948 eine Wohnung zugewiesen bekam. 1947 wurde sie Mitglied des neu gegründeten Kammerorchesters des Konzerthauses und gab Geigenunterricht. Nebenbei war sie für die Kommunistische Partei tätig. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie  – krebskrank und dement  – in einem Pensio- nistenheim. L.: Schimanko 2006 Schiff Hanna, Elisabeth; Kinder- und Jugendbuchautorin Geb. Wien, 11. 6. 1902 Gest. Berlin, Deutsches Reich (Deutschland), 1942 (?) Herkunft, Verwandtschaften: Tochter von Dr. Arthur Schiff (1871–1939) und Margarete (Grete), geb. Breuer. Ausbildungen: Höhere Berufsfachschule. Laufbahn: H. Sch. war von Beruf Grafikerin und Malerin. Sie verfasste und illustrierte u. a. Kinderbücher. Am 28. 3. 1938 wurde sie verhaftet und befand sich ab 21. 1. 1939 im U-Haftgefängnis Berlin Alt-Moabit. Sie wurde nach § 44 RStGB, § 4 GewaltverbrecherVO angeklagt und am 1. 7. 1940 vom VGH zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. H. Sch. verstarb wahrscheinlich 1942 in der Haft. Qu.: Datenbank DÖW. W.: „Rellis Ritt ins Rätselland. Verse und Bilder von Hanna Schiff“ (1931) L.: Schimanko 2006, Schwab 1949, www.Uffrecht.com Schiff Lise, geb. Elise Kämpf, Ps. Marguerite Garland; Hausfrau und Schriftstellerin Geb. 4. 11. 1922 (1923) Gest. 1998 Laufbahn: Kam 1938 mit den Eltern nach Argentinien. Arbeitete als Sekretärin und Fremd- sprachenkorrespondentin in Buenos Aires. Nahm Unterricht in Musikgeschichte. Schrieb als Journalistin für die argentinische Kunstzeitschrift „Lyra“. Widmete sich ab 1951 der Betreuung ihrer behinderten Tochter. Kehrte 1953 nach Wien zurück. W.: „Más allá del gran telón. El Teatro Colón en su faz incógnita“ (1948) L.: ÖNB 2002 Schiffer Eva; Germanistin und Literaturwissenschafterin Geb. Wien, 7. 2. 1925 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Ludwig Schiffer, Anwalt; Mutter: Olga, geb. Grünber- ger. Obwohl ihr Vater 1938 zunächst in ein Konzentrationslager geschickt wurde, konnte die gesamte Familie mit Hilfe holländischer Freunde emigrieren. Ausbildungen: Studierte 1942–1946 am Massachusetts State College, Amherst, 1946 B. S.
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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