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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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S | Schindler2888 Kaiserinmutter und dem „Bogner Burgele“. W. Sch. veröffentlichte unter anderem Blumenge- dichte, z. B. in „Amthors Alpenfreund“ (Bd. VI, 243) und im „Liederfrühling aus Tirol“ von R. Greinz 1899. Nach einer Fußverletzung war sie die letzten sieben Jahre ans Bett gefesselt. Ausz.: An der Nordseite des Gasthauses „Zum Bogner“ gibt es eine Gedenktafel mit dem Marmorbildnis der Dichterin. Verkehrsflächenbenennung: In Absam wurde eine Straße nach ihr benannt. L.: Brandl 1902, Giebisch/Pichler/Vancsa 1948, Keckeis/Olschak 1953 –54, http://www.re- gionhall.at/, http://de.wikipedia.org/ Schindler Anna Margaretha; Bildhauerin Geb. Kennelbach, Vbg., 27. 10. 1892 Gest. Wien, 14. 6. 1929 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Friedrich W. Schindler (1856 –1920), Industrieller und Erfinder. Ausbildungen: Studium an der École des Beaux Arts in Genf, 1922–29 an der Wiener Aka- demie der bildenden Künste bei Josef Müllner, 1919/20 Schülerin von Franz X. Plunder in Bregenz. Laufbahn: A. M. Sch.s figürliche Skulpturen, für die sie neben Stein und Bronze auch Holz, El- fenbein und Ton verwendete, sind klassizistisch, kombiniert mit Einflüssen von Impressionismus und Jugendstil. Ausstellungen ihrer Werke waren in Bregenz, Wien, Bern und Zürich zu sehen. L.: Friedrich-Kossat 1928, Ilg 1967, Kunst in Vorarlberg 1976, ÖBL, Plüss o. J., Schindler 1933, Sinz 1987, Thieme/Becker 1992, Vollmer 1992, Winteler 1932 Schindler Annelies; Lyrikerin Geb. 4. 8. 1914 Laufbahn: Lebte in Kennelbach, Vorarlberg. Veröffentlichte Gedichte. W.: „Gläubigerversammlung der Gefühle“ (1933) L.: Giebisch/Pichler/Vancsa 1948 Schirmann Marie Anna; Physikerin Geb. Wien, 19. 2. 1893 Gest. ? (5. 3. 1941 Deportation Wien-Modliborzyce im Bezirk Janow Lubelski, Distrikt Lublin) Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Moritz Schirmann, Musikprofessor am Wiener Kon- servatorium, später an der Musikhochschule. Mutter: Absolventin eines Medizinstudiums, praktizierte am Sankt Anna Kinderspital. Ausbildungen: Besuchte verschiedene Schulen in Österreich und Deutschland. Nach dem Tode ihres Vaters 1914, trat sie in die 8. Klasse des Mädchenobergymnasiums des Vereins für erweiterte Frauenbildung in 1060 Wien, Rahlgasse ein. Reifeprüfung am 15. Juli 1914. Ab dem WS 1914/15 acht Semester Studium der Physik und Mathematik an der philoso- phischen Fakultät der Universität Wien. 1918 Promotion mit der Dissertation „Dispersion und Polychronismus des polarisierten Lichtes, das von Einzelteilchen von der Größenord- nung der Wellenlänge des Lichtes gebeugt wird“. Ihre Arbeit wurde am 6. Juni 1918 in
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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