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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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S | Schirmer2890 atmosphärischen Polarisation. Meteorolog. Zeitschr. 12, 12“ (1920), „Bericht über die Op- tik kleinster Teilchen mit besonderer Berücksichtigung neuerer experimenteller Forschung. Jahrb. d. Radioaktiv. u. Elektronik, 18, 22, Heft 1“ (1921), „Die Erzeugung extremster Vakua durch erkaltende hocherhitzbare Metalle als Sorbentien (spez. Wolfram). Phys. ZS. 27, 743“ (1926), „Physikalische Methoden“ (1928), „Ultraviolett bestrahlte Milch als Antirachitikum. Gem. m. Karl Gillern u. Viktor Hussa“ (1928), „Über den Einfluss der Gase im Glas auf lichttechnische Fragen“. E. u. M. 47, Heft 47, 1“ (1929), „Die physikalisch-technischen Me- thoden der Elektromedizin und ihre Apparaturen“ (1934), „Neue Fortschritte in der Hoch- vakuumforschung. Forschungen und Fortschritte (Korresp. Blt. d. deutschen Wissenschaft und Technik, Berlin, 3, 158, Nr. 20“ (1927) L.: http://www.doew.at/holocaust/, lise.univie.ac.at/physikerinnen/historisch/marie_an- na-schirmann.htm Schirmer Aloisia, geb. Riedlinger; Heimarbeiterin, Nationalrätin und Vereinsfunktionärin Geb. Wien, 9. 3. 1878 (Wien-Ottakring) Gest. Hainburg, NÖ, 15. 12. 1951 (Wien) Herkunft, Verwandtschaften: Stammt aus einer katholischen Familie. LebenspartnerInnen, Kinder: 1906 Heirat mit dem um sechs Jahre jüngeren Postbeamten Andreas Schirmer, der aus Hainburg a. d. Donau stammte; Sohn: Andreas (* 1918). Ausbildungen: Volks- und Bürgerschule, gelernte Weißnäherin. Laufbahn: A. Sch. war seit 1904 selbständig als Heimarbeiterin tätig, zu Kriegsbeginn war sie Leiterin der „Sozialen Hilfe“, ab 1925 Betriebsleiterin in Hainburg. Sie war in der politischen katholischen Frauenbewegung engagiert. Am ersten christlichsozialen Arbeiterinnentag am 5. 5. 1918 hielt sie ein Referat über die „Heimarbeiterinnenfrage“. Auf der Frauenvereinsebene beteiligte sie sich ab 1919 im „Verein Frauenleben“ (ab 1920 als stellvertretende Vorsitzende) an der Erarbeitung der Grundlagen einer christlichsozialen Frauenpolitik. Gemeinsam mit Hildegard Burjan forcierte sie unter der katholischen Frauenparole „Kampf gegen Schmutz und Schund“ das Verbot des Films „Die Puppe“. Bei der katholischen Frauenwoche von 9. bis 16. 5. 1920 in Wien zählte sie zu den Referentinnen. Sie wird wiederholt als Leiterin des „Ver- bandes christlicher Heimarbeiterinnen“ angeführt, in den Vereinsakten kann diese Funktion jedoch nicht verifiziert werden (s. G. Hauch). A. Sch. zog als eine von sechs Frauen für die Christlichsoziale Partei (CSP) am 3. 12. 1918 in den Konstituierenden Gemeinderat von Wien ein. Sie war bis 1919 Mitglied des provisorischen Gemeinderates und auch Bezirksrätin. Vom 20. 5. 1919 –11. 5. 1921 war sie für die CSP Abgeordnete im niederösterreichischen Landtag so- wie von 1921 bis 1923 Abgeordnete im Nationalrat (22. 6. 1921–20. 11. 1923). 1921 war sie auch Delegierte für die Wiener Parteiorganisation am Reichsparteitag. Im NR ergriff A. Sch. nur einmal das Wort, zum Thema „Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten“. Leopold Kunschak und andere sollen sich darüber beschwert haben, dass Hildegard Burjan eine Nachfolgerin be- kommen habe, die sich in der politischen Öffentlichkeit nicht so gewandt artikulieren könne. A. Sch. engagierte sich auch in der Katholischen Frauenorganisation (KFO) Wien, zunächst in der Sektion Heimarbeit. In den 1930er Jahren nahm sie die Leitung der Landsektion ein, die die Organisierung von Frauen aus ländlichen Regionen zum Ziel hatte. Als Rednerin der KFO wurde sie 1933 zum Mitglied der Landesparteileitung der CSP gewählt. Bei der Über-
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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