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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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Schleiss-Simandl | S 2897 wakei)  – ca. 30. 10. 1915) und Schwester von Josef L. Popper (* 1858, Wien), Isidor Popper (1860, Wien  – 1. 12. 1930, Wien), Berta (Bertha) verh. Abeles (* 1861, Wien), Siegmund (auch Schigo, Sigo) Popper (15. 4. 1862, Wien  – 22. 3. 1923, Chicago), Sabine verh. Mi- chelstädter (* 1867, Wien), Ernst Popper (* 1868, Wien), Hugo Popper (* 1870, Wien) und Emmy (Emilie) verh. Popper (* 1873, Wien). LebenspartnerInnen, Kinder: F. P. heiratete 1884 im Wiener Stadttempel Ignaz Schleiffer (ca. 1852 – 6. 1. 1916, Wien), Direktor der Allgemeinen Eskompte-Anstalt. Das Paar scheint kinderlos gewesen zu sein. Laufbahn: F. Sch. war ab 1910 Vorstandsmitglied des 1906 gegründeten „Hietzinger Frauen- Wohltätigkeitsvereins“ (des späteren „Wiener Frauenvereins zum Schutze armer verlassener Kinder“) und wurde 1918 zu dessen Schriftführerin gewählt. Rosa Schmidek (Simon-Schleiffer), die sich ebenfalls im „Wiener Frauenverein zum Schutze armer verlassener Kinder“ engagierte, war die Nichte von F.s Mann Ignaz Schleiffer. F. Sch. wurde am 10. Juli 1942, im Alter von 77 Jahren, aus Wien II, Große Mohrengasse 10 nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 18. Februar 1943 um 8  Uhr morgens in Zimmer 127 des Gebäudes L 206. L.: Unterweger 2013, NFP, Nr. 18455 vom 8. 1. 1916 (Morgenblatt), S. 19: Todesanzeige Ignaz Schleiffer Ulrike Unterweger Schleiss-Simandl Emilie; Bildhauerin und Keramikerin Geb. Rothenburg, Mähren (Červený Hrádek, Tschechien), 27. 1. 1880 Gest. Gmunden, OÖ, 2. 5. 1962 LebenspartnerInnen, Kinder: Sie heiratete 1911 ihren Studienkollegen Franz Schleiss (1884 –1968), den Gründer der „Gmundner Keramik“ (Leitung bis 1922/23); mehrere Töchter, darunter Gertrude Schleiss (1911–1995). Ausbildungen: E. Sch. besuchte die Fachschule für Tonindustrie (Znaim) und von 1904 bis 1909 die Wiener Kunstgewerbeschule bei F. Metzner, F. Linke, K. Moser und J. Breit- ner. Laufbahn: Bereits während des Studiums führte sie selbstentworfene Modelle in figuraler Plastik und gravierte Gefäße in keramischen Techniken aus. 1908 nahm sie erfolgreich an der Wiener Kunstschau teil. Der Heirat folgte eine langjährige Zusammenarbeit und die Gründung eines Zentrums für Keramikkunst in Gmunden (ab 1917 mit Lehrwerkstätte). E. Sch. schuf zahlreiche Modelle für die „Gmundner Keramik“ und später für die „Vereinigte Wiener und Gmundner Keramik“ und die Wiener Werkstätte, darunter auch zahlreiche Fassadenreliefs (für Häuser in Brüssel, Linz, Gmunden), u. a. Qu.: Archiv VBKÖ, Wien L.: Perfahl 2005, Prillinger 1988, Schweiger 1990, Thieme/Becker 1992, http://www.do- rotheum.at/…//dorotheum-salzburg-versteigert-erstmals-in-oesterreich-keramik-samm- lung-schleiss-gmunden, http://de.wikipedia.org/wiki/Gmundner_Keramik
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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