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Schlögl | S 2905
Herkunft, Verwandtschaften: Eltern: Alois Grünwald (Misslitz, Mähren, 8. 2. 1837–1892),
ursprünglich Drechsler, später Antiquitätenhändler; Regina Stiassny (vermutl. 1846 –1909),
hatte vier lebende Geschwister, zwei starben als Kinder. Geschwister: Gustav Grünwald,
Ida Grünwald-Wegerich (1873–1925), später Sekretärin von Arthur Schnitzler; Hermine
Grünwald (1870 –1942).
LebenspartnerInnen, Kinder: Seit 1905 verheiratet mit Max Franz Schlobach (7. 4. 1866 –
27. 12. 1938), starb an Herzinfarkt wegen der Aufregungen um seine Frau; keine Kinder.
Laufbahn: War schon vor ihrer Hochzeit Inhaberin mehrerer Modegeschäfte zusammen
mit ihren Geschwistern, später des Modesalons „Modeset Robes“ in der Jasomirgottstraße 6
mit 200 Näherinnen (1936). Hier wurde auch Haute Couture entworfen. Wenige Tage nach
dem Tod ihres Mannes verließ E. Sch.-G. Wien, ging mit dem Firmenteilhaber Richard
Fried nach Frankreich und später in die Schweiz. Das Unternehmen wie auch ihre Villa in
Wien-Hietzing, Auhofstraße 7a wurde arisiert.
Ausz.: Goldenes Verdienstkreuz für die Dienste um die Republik Österreich.
L.: http://www.family-gruenwald.at (mit Bildern), Kommentar „Hans Soanders1“
10. 6. 2009 auf: http://derstandard.at/fs/…Ausstellung-im-Wien-Museum-Zwei-Kilo-
gramm-Unterwaesche
Schlögl Josefine, verh. Swoboda; verh. Wurm; Vortragskünstlerin
Geb. Wien, 14. 10. 1824
Gest. Wien, 1. 2. 1902
Herkunft, Verwandtschaften: Tochter eines Hutmachers und späteren Billeteurs; Bruder:
Friedrich Schlögl (1821–1892), Journalist, Schriftsteller und Beamter.
LebenspartnerInnen, Kinder: 1. 1850 Heirat mit Rudolf Swoboda, Landschafts- und Tier-
maler; 2. Heirat mit Karl Wurm.
Laufbahn: Die Vortragskünstlerin beendete ihre kurze Bühnenlaufbahn wegen ihrer Heirat.
L.: ÖBL (Nebeneintrag)
Schlösinger Marie; Lehrerin, Schulrätin und Gemeinderätin
Geb. Wien, 27. 4. 1889
Gest. Wien, 20. 11. 1978
Laufbahn: Volksschullehrerin, Schulrätin, 1918–1922 Mitarbeit im Verein „Frauenrecht“,
Nachfolgerin Hildegard Burjans als Präsidentin des Vereins „Frauenrecht“ im Mai 1920.
Redigierte 1920 die Zeitschrift „Frauenarbeit und Frauenrecht“, 1924 erste Vizepräsidentin
der Katholischen Frauenorganisation Wien, 1925–1934 Gemeinderätin der Christlichsozia-
len Partei in Wien.
Qu.: WStLA, Biographische Sammlung.
W. u. a.: „Weltfriede und Frauenbewegung. In: Österreichische Frauenwelt 8“ (1919), „Brau-
chen wir Frauen im Parlament? In: Frauenarbeit und Frauenrecht 2“ (1920), „Wien – eine
Hölle. In: Frau
enarbeit und Frauenrecht 2“ (1920), „Familienkultur in der Gegenwart. In:
Frauenarbeit und Frau
enrecht 2“ (1920), „Die politische Schulung der Frau. In: Frauenarbeit
und Frauenrecht 2“ (1920)
L.: Kronthaler 1994, Kronthaler 1995, http://www.fraueninbewegung.onb.ac.at/
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Titel
- biografiA.
- Untertitel
- Lexikon österreichischer Frauen
- Band
- 3, P – Z
- Herausgeber
- Ilse Korotin
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2016
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Abmessungen
- 17.4 x 24.5 cm
- Seiten
- 1238
- Kategorie
- Lexika