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Schmauß | S 2907
Schmauß Natalie; Volksschullehrerin
Geb. 1896
Gest. 1985
Laufbahn: N. Sch. übernahm 1948/49 die Leitung der neu gegründeten Mädchenvolks-
schule Vogelweide in Wels.
Qu.: Stadtmuseum Wels, Teilnachlass.
L.: Renner, http://schulen.eduhi.at/vs9-wels/
Schmedes Anna; Modekünstlerin
Geb. Wien, 20. 7. 1888
Gest. Innsbruck, Tirol, 27. 11. 1967
Laufbahn: A. Sch. war von 1912 bis 1928 bei der Wiener Werkstätte
– vor allem in der Mo-
deabteilung – beschäftigt (Stoffblumen, Spitzen, Kleidergestecke, Wollmuster für Kleider).
Von 1928 bis 1932 arbeitete sie als Hilfslehrerin bei J. Hoffmann an der Kunstgewerbeschule.
Ausstellungen: Kunstschau (1920), Ausstellung Deutscher Frauenkunst (1925).
L.: Fahr-Becker 1994, Schweiger 1990
Schmendes Maria von, auch von Schmedes; Kabarettistin und Sängerin
Geb. Mödling bei Wien, NÖ, 6. 10. 1917
Gest. Salzburg, Sbg., 23. 2. 2003
Ausbildungen: Gesangs- und Schauspielausbildung in Wien.
Laufbahn: Nach ihrer Ausbildung trat M. v. Sch. 1939 in der Berliner Philharmonie auf.
Sie war eine der Interpretinnen des als „Durchhalteschlager“ angesehenen Lieds „Es geht
alles vorüber“ (Musik von Fred Raymond, zunächst von der in Ungnade gefallenen Lale
Andersen interpretiert). Besonders erfolgreich war sie mit Wienerliedern und Schlagern im
Wiener Dialekt, darunter Lieder von Alexander Steinbrecher, Ralph Benatzky, Karl Föderl,
Ludwig Schmidseder und Hans Weiner-Dillmann. Bei einigen Stücken wird sie selbst als
Autorin genannt. Als Vortragsorte werden Berlin, Hamburg, München, Norwegen, Salz-
burg, Wien und Zürich angegeben. Die Schallplattenveröffentlichungen erfassen die Zeit
bis Ende der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts.
Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe).
L.: Wikipedia
Schmer Josefine; Volkssängerin, Tänzerin und Jodlerin
Geb. Wien, 8. 2. 1842 (1841)
Gest. Wien, 28. 12. 1904
Herkunft, Verwandtschaften: Tochter eines Buchhalters und einer Balletttänzerin.
Ausbildungen: Von ihrer Mutter in Ballett ausgebildet, später Gesangsunterricht bei Anton
Michael Storch.
Laufbahn: J. Sch. stand angeblich schon mit sieben Jahren auf der Bühne. Ab 1859 ist sie als
Tänzerin am Wiener Theater in der Josefstadt nachweisbar. 1864–65 Solotänzerin am Thea-
ter an der Wien, 1865– 66 als Tänzerin an den unter der Direktion Fürsts stehenden Theatern
(Theater in der Josefstadt, Thaliatheater, Singspielhalle im Prater) engagiert. Den Beinamen
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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- Titel
- biografiA.
- Untertitel
- Lexikon österreichischer Frauen
- Band
- 3, P – Z
- Herausgeber
- Ilse Korotin
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2016
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Abmessungen
- 17.4 x 24.5 cm
- Seiten
- 1238
- Kategorie
- Lexika