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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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Schmid | S 2909 Qu.: Theater in der Josefstadt, Theaterarchiv; Tagblattarchiv (Personenmappe). L.: BLÖF, Teichl 1951, Wikipedia, www.aeiou.at, http://www.josefstadt.org/Theater/En- semble/, http://geschichte.landesmuseum.net Schmid Cordula (Kordula), geb. Wöhler; Ps. Cordula Peregrina; Schriftstellerin und Lyrikerin Geb. Malchin, Mecklenburg-Schwerin, Deutscher Bund (Deutschland), 17. 6. 1845 Gest. Schwaz, Tirol, 6. 2. 1916 Herkunft, Verwandtschaften: Tochter des evangelisch-lutherischen Pastors Johann W. Wöhler. LebenspartnerInnen, Kinder: 1876 Heirat mit Joseph Anton Schmid aus Bregenz. Laufbahn: Die Lektüre der Werke von Christoph von Schmid, Ida Hahn-Hahn und Alban Stolz weckten ihr Interesse für den katholischen Glauben. Seit 1867 korrespondierte C. S. mit Alban Stolz, der ihr ein geistlicher Freund und Berater wurde. 1870 konvertierte sie zur katholischen Kirche. Vom Elternhaus verstoßen, kam sie 1871 als Haushaltshilfe/Magd ins Pfarrhaus Eben am Achensee (Tirol). Später diente sie als Magd bei einem Bäckermeister und Schumacher in Schwaz bzw. in Freundsberg. Nach ihrer Heirat lebte sie bis 1881 in Bregenz, dann wieder in Schwaz. Schon vor ihrer Konversion hatte C. S. zahlreiche religiöse Gedichte verfasst. Unter dem Pseudonym Cordula Peregrina veröffentlichte sie Lyrik, Er- zählungen sowie hagiographisch-erbauliche Lebensbilder. Sie ist Verfasserin des Kirchen- liedes „Segne du, Maria“, schrieb auch Verse für Heiligenbildchen sowie Erbauungsliteratur und belehrende Dorfgeschichten. C. Sch. kommt in den autobiografischen Vorreden zu ihren Büchern immer wieder auf ihre Konversion zu sprechen. W. u. a.: „Die Geschichte der heiligen Nothburga v. Rottenburg“ (1870), „Neues Gebhardsbuch. Katholisches Haus- und Gebetbuch für die christliche Familie“ (1878), „Das Kirchenjahr in Liedern“ (1879), „Anna. Erzählung“ (1880), „Ein Stücklein Volksleben aus den Tiroler Bergen“ (1887), „Wahre Volksbeglückung. Betrachtung, Gebet und Lied für den christli- chen Arbeiterstand“ (1889), „Der gottgeweihte Monat in 32 Liedern vom ‚Wert der Zeit im Hinblick auf die Ewigkeit’“ (1891), „Todtenblumen zum Trost der jenseits Leidenden, zum Heil der Hinterbliebenen“ (1899), „Osterbilder aus Gottes Wort und Gottes Haus in Prosa und Poesie“ (1903), „Bergblumen in Tirol gepflückt. Schlichte Bilder aus dem Volksleben. Dem Leben abgelauscht“ (1910) L.: Brümmer 1913, Buchberger 1930 –38, Friedrichs 1981, Kosch 1968, Nagl /Zeidler/Castle 1899–1937; Bd. 3, ÖBL, Pataky 1898, Prem 1891/92, Schmid-Bortenschlager/Schnedl-Bu- benicek 1982, http://www.kirchenlexikon.de/ Schmid Elisabeth, geb. Helmling, auch Helmlin; Buchdruckerin Geb. ? Gest. Feldkirch, Vbg. 1768 E. Helmling war die Tochter des Stadtphysikus und Doktors der Medizin Leopold Helm- ling. 1731 schloss sie in Bregenz die Ehe mit dem Buchdrucker Philipp Anton Schmid (auch Schmidt) von Kempten. 1732 druckte dieser eine der ältesten Zeitungen Vorarlbergs, die „Ordinari-Postzeitung“, sowie Periochen (Programmhefte in deutscher Sprache) für das
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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