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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
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Schmidlechner | S 2917 Kollegen vertretenen Intentionen wieder aufgegriffen, u. a. 1962 durch Walter Hirschberg sowie mit der 1970 erfolgten Begründung der „Wiener Ethnohistorischen Blätter“ durch Karl Rudolf Wernhart. Qu.: AVA Wien, WStLa; Fachbereich Orientalistik und Afrikanistik, Universität Leipzig; Auskunft B. Johler. W.: „Flachs-Bau und Flachs-Bereitung in Umhausen. In: Zeitschrift für österreichische Volks- kunde 19“ (1913), „Zahl und Zählen in Afrika. Phil. Diss. Wien“ (1915, Ersch. in: Mitteilun- gen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 45, 1915), „Beiträge zur Kenntnis der Trach- ten in Südost-Bulgarien. In: Wiener Zeitung für Volkskunde 30“ (1925, zugleich Festschrift für M. Haberlandt, 1925), „Volkskundliche Studien in der Ebene von Sofia. In: Festschrift der Nationalbibliothek in Wien. Herausgegeben zur Feier des 200jährigen Bestehens des Gebäu- des“ (1926), „Das Verhältnis von Form und Technik bei der Übertragung afrikanischer Flecht- arbeiten. In: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 57“ (1927), „Altägyp- tische Techniken in afrikanischen Spiralwulstkörben. In: Festschrift P. W. Schmidt. Hg. von W. Koppers“ (1928), „Die Mondkönige in Ostafrika. In: Congrés de l’Inst. International des Langues et Civilisation Africaines“  (1931), „Die Grundlagen der Nilotenkultur. In: Mitteilun- gen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 65“ (1935, auch selbständig) L.: Blumesberger 2001, Byer 1999, Byer 2002, Fischer 1990, Geisenhainer 2005, Korotin 2007, Kulllik 1990, ÖBL, ÖNB 2002, Pusman 1991, Wikipedia Schmidlechner Mathilde, Schmiedlechner, geb. Steindl; Gegnerin des NS-Regimes Geb. Eugendorf, Sbg., 17. 3. 1899 Gest. ? LebenspartnerInnen, Kinder: Ihr Ehemann Johann Schmidlechner, Bahnbediensteter (* 1894 in Thalgau) war in den Jahren 1935 bis 1943 mehrere Male aus politischen Gründen inhaftiert. Ausbildungen: Volksschule. Laufbahn: Die Sozialdemokratin M. Sch. wurde wegen Erzählens politischer Witze in einer Zahnarztpraxis am 18. November 1943 verhaftet und am 29. Oktober 1944 vom OLG Wien wegen „Wehrkraftzersetzung“ zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt und war vom 18. Novem- ber 1943 bis Mai 1945 inhaftiert. Sie war von Dezember 1944 bis zur Befreiung der alliier- ten Truppen im Zuchthaus Aichach inhaftiert. Qu.: DÖW 18.633, Datenbank OLG, DÖW. L.: Dokumentationsarchiv 1991 Schmidt, Latinisierte Namensform: Faber; Buchdruckerin und Buchhändlerin 16./17. Jh. Sie war die Tochter eines evangelischen Predigers. 1598 heiratete sie den Buchdrucker und -händler Hans Schmidt (Johannes Faber), der Geselle beim Drucker Bartsch gewesen war (diesem war 1578/79 wegen Verbreitung protestantischer Drucke die Offizin gesperrt wor- den) und seit 1579 die landschaftliche Offizin im Dienst der protestantischen Stände betrieb. Da ihm der Druck und Verkauf von Schmähschriften gegen den Papst nachgewiesen wurde, musste er im Zuge der Gegenreformation unter Erzherzog Ferdinand 1599 Graz verlassen,
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
3, P – Z
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1238
Kategorie
Lexika
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