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Österreichische Historiker - Lebensläufe und Karrieren 1900–1945, Band 2
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Alena Janatková Karl Maria Swoboda (1889–1977) „Von einem kulturgeschichtlich-biologischen Perspektivismus her“1 Sie können sich die Freude vorstellen, dass ich Nachfolger Max Dvořáks werde, schrieb der Kunsthistoriker Karl Ma- ria Swoboda2 im April 1946 von Wien aus an einen tsche- 1 Karl Maria Swoboda, Die gegenwärtige Lage der Menschheit (Ty- poskript 106 S.) 105, Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, Archiv. Zu diesem Text siehe auch Aurenhammer, Zäsur (wie Anm. 2) 51f. Hans H. Aurenhammer danke ich für die groß- zügige Zusendung einer Kopie. – Vorliegender Beitrag entstand im Zusammenhang mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „Kunsthistoriographien im gesellschaftspolitischen Umbruch : Kunstgeschichte in Böhmen und Mähren 1930 bis 1950“ am Kunstgeschichtlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Ber- lin. Für Literaturhinweise und sorgfältige Redaktion herzlichen Dank an Karel Hruza, diesem und Paul Herold (Wien) danke ich zudem für die Übersendung von Aktenkopien aus dem Archiv des IÖG. 2 Karl M. Swoboda (28.01.1889 Praha-Vinohrady–11.07.1977 Rekawinkel bei Wien ; in der Literatur werden auch andere Geburtsdaten angegeben, die hier verzeichneten wurden Swobodas eigenhändigem Lebenslauf von 1913 entnommen, siehe IÖG, Archiv : Institutsakten 29. Ausbildungskurs 1911–1913), Sohn des öster- reichischen Staatsbeamten und Vizepräsidenten der Postdirektionen in Prag und später in Graz Karl Maria Swoboda (1857 Leitmeritz–1942 Graz) und seiner Ehefrau Berta (geb. Müller), Enkel von Václav Svoboda (1817–1881, Arzt in Leitmeritz), besuchte das deutsche Staatsgymnasium auf der Prager Kleinseite, 1908/09 Militärdienst, 1913–1934 verheiratet mit Kamilla geb. Rabl, Hutmacherin (1885–1942), 1940 verheiratet mit Hermine geb. Hein, Sängerin (1896–1986), Sohn Michael (geb. 1916). Zu Swoboda siehe Fritz Fell- ner, Doris A. Corradini, Österreichische Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert. Ein biographisch- bibliographisches Lexikon (VKGÖ 99, Wien 2006) 407 ; Hans H. Aurenhammer, Zäsur oder Kontinuität ? Das Wiener Kunsthistorische Institut im Ständestaat und im Nationalsozialismus, in : Wiener Schule und die Zukunft der Kunstgeschichte, hg. v. Michael Viktor Schwarz (Wiener Jb. für Kunstgeschichte, Wien 2005) 11–54 ; Hans H. Aurenhammer, Das Wiener Kunsthistorische Institut nach 1945, in : Zukunft mit Altlasten. Die Universität Wien 1945 bis 1955, hg. von Margarete Grandner, Gernot Heiss, Oliver Rathkolb (Querschnitte 19, Innsbruck u.a. 2005) 174–188 ; Hans H. Aurenhammer, Hans Sedlmayr und die Kunstgeschichte an der Universität Wien 1938–1945, in : Kunstgeschichte an den Universitäten im Nationalsozialismus, hg. v. Jutta Held, Martin Papenbrock (Kunst und Politik 5, Göttingen 2003) 161–194 ; Sigrid Canz, Karl Maria Swoboda (1889–1977) Kunsthistoriker. Wissenschaftler zwischen Wien Abb. 29 : Karl Maria Swoboda
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Österreichische Historiker Lebensläufe und Karrieren 1900–1945, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Österreichische Historiker
Untertitel
Lebensläufe und Karrieren 1900–1945
Band
2
Autor
Karel Hruza
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2012
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-205-78764-8
Abmessungen
17.0 x 24.0 cm
Seiten
678
Schlagwörter
Lebensläufe, Werke und gesellschaftliches Wirken österreichischer Historikerinnen und Historiker, Geschichtsforschung
Kategorie
Biographien
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