Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Kunst und Kultur
Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Seite - 179 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 179 - in Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2

Bild der Seite - 179 -

Bild der Seite - 179 - in Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2

Text der Seite - 179 -

179Edition der Briefe 200 205 Du kennst ihm so nicht. Berttici mit seiner >Frau@ sind beym Capitano. bey der Friderica ist die Schiavona und ihr Mutter, die wir nach Wien geschickt, der Vio- loncel>list@, und sein M>X@ Personen. Der Castrat solle gut sing>en@. Laschi hat nach mir gefragt und Scola ist expressé bey mir darum gewest. Vom dän>ischen Gesandten@ habe noch nichts gehört. Sie haben die compagni zu Àeis nicht über Paris gelassen, die Dänzer sind in Paris. Adieu lebe wohl und >X@ dein bis in Tod getreüer Pirker >Nachschrift S. 3 links:@ Die Casarina ist der Compagni auch nicht begegnet. Zu Paris haben die Entrep>reneurs@ hier sich vor dortig>en@ Welsch>en@ geforch- ten>.@ >Nachschrift S. 2 links:@ Du schre>ibst@, daß du mir auf den Vorlezten Brief ant- wortest, wann kommt dan>n@ die Antwort a@uf den lezten? VORLAGE: HStAS, Signatur A 202 Bü 2839, 1 Doppelblatt, 4 beschriebene Sei- ten Beschädigung durch Siegelöffnung und eingerissene Ränder. THEMENKOMMENTAR: Franz Pirker thematisiert in diesem Brief die Laufzeiten im Postwesen, wohl an- getrieben von der in der Korrespondenz immer wieder anklingenden Sorge, Schreiben könnten in falsche Hände gelangen oder verlorengehen. Nicht zuletzt deshalb führte er über die ausgetauschten Briefe genau Buch. Die von ihm genann- ten Tage Dienstag und Freitag als Posttage der „Ordinario-Post“ werden durch die Datierung der Briefe bestätigt, wobei anzunehmen ist, dass Franz seine Schreiben an Marianne wirklich am Posttag selbst verfasste, um maximale Aktualität seiner Informationen zu gewährleisten. Die allgegenwärtige Sorge um die ¿nanzielle Lage ist auch Inhalt dieses Briefs, zumal Marianne Franz immer neue „Comissionen“ (Beschaffungsaufträge für Luxuswaren) erteilt. Damit verbunden sind die Gedanken über ein mögliches Engagement in Wien, das in seiner Anbahnung allerdings keine Fortschritte zu erzielen scheint, und Mariannes Perspektiven in Kopenhagen, die sich durch die kunstsinnige dänische Königin Louisa ergeben. Die fehlende Bereitschaft Pietro Mingottis , mit einem Kredit auszuhelfen, stößt bei Franz auf Unverständnis, das er mit dem interessanten Hinweis begrün- det, der Impresario könne sich doch auf diese Weise Mariannes (und seiner?) Dienste versichern. Darüber hinaus verspiele er die Chance eines Gewinns an Renommee als zahlungskräftiger Impresario, das Franz mittels der in London anwesenden italienischen Musiker befeuert hätte. EINZELSTELLENKOMMENTAR: > alles nach den neüen oder teütschen Stylo gerechnet:@ Nach dem auf dem Kontinent üblichen gregorianischen Kalender datiert.
zurück zum  Buch Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2"
Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Die Operisti als kulturelles Netzwerk