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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Seite - 223 -
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223Edition der Briefe 35 40 45 50 55 Fantasme in meiner Krankeit des Champi>gny@ und Pompeati wegen x> gehabt. Du siehest aber wie Gott straft, wann es nur anderst wahr was du mir der Schwan- gerschaft halber schreibest. Und ich versichere>,@ du hast dort selbst nicht so viel als ich hier ausgestanden, und noch zu dato, bis ich deine reussita erfahre. ich möchte die Arien wissen, so du dir ausgesucht. A propos vergist du dann ganz >S. 3@ und gar auf den Grafen Haßlang, und Myladi How. Die falsche Natter die kranke Kempthorn ist hier der einzige Werkzeüg deiner Unterdrükung gewest, und diese Hündin hat den Reginel>li@ ga>nz@ allein aufgebracht. Ich habe die abgeschmakte Frazen, wie sie mit Ihm umgegang>en@, ertrag>en@ unmöglich mehr ertragen können. Die holde Furiè Grenn giebt vor sie hatte dir einen ½ Guinee bey der Abreise gegeben, daß übrige wäre vor die Pomade. Der Jozzi hat mir geschrieb>en@, daß er die Knöpfe empfang>en@, welche er nicht genug zu loben weiß. ich kan ihm heüt unmöglich schreib>en@, und lezten >Post@dag hat ihm Baroni in meinen Nahmen geschrieb>en@, und mir den >Kopf 1000@ mahl mehr erhizet, als wann ich selbst geschrieb>en@ hätte, das ist ein rechter Peterl. Adio meine liebe Marianna, ich fürchte, du möchtest mir das schreib>en@ oblehenen. Hoffe in Gott>,@ hat er einmahl angefangen Uns aus den Labyrinth zu rett>en@ so wird er es auch nach und nach thun. Ich habe deinetwegen viele und viele heisse Thränen vergossen, und du bist mir Dag und Nacht gegenwertig und in meinen Herzen. Liebe mich, und ich lebe und sterbe als dein allzeit getreuer Pirker NB Was ich indessen hier verzehrt, darüber mach dir ja gar Keine Sorgen. ausser was etwa Herr Brandenburg kostet, alles übrige ist nicht wehrt, daß man es nennet. VORLAGE: HStAS, Signatur A 202 Bü 2839, 1 Doppelblatt, 4 beschriebene Sei- ten Beschädigung durch Siegelöffnung und an den Faltkanten auf S. 3/4. THEMENKOMMENTAR: Immer wieder werden in den Briefen Franz Pirkers schlechter körperlicher Gesund- heitszustand und eine damit verbundene Depression thematisiert. Krankheiten hatten zur damaligen Zeit bis ins 19. Jahrhundert hinein im Bewusstsein der Men- schen einen anderen Stellenwert als heute, da ohne Antibiotika bereits eine zu- nächst harmlose Infektion tödlichen Ausgang haben konnte. Die Bemerkungen zum Stand der ¿nanziellen Aktivitäten im Hinblick auf Wechsel, Ablösung von Schulden und Finanzierung der Lebenshaltungskosten in London fehlen auch in diesem Schreiben nicht. EINZELSTELLENKOMMENTAR: > China chin>chona@:@ Chinarinde, die u. a. zur Fiebersenkung verwendet wurde (von Rosenstein, Haus௘ = und Reise௘ =Apothek, S. 15௘ –20). > von deiner ersten Opera:@ La clemenza di Tito von Johann Adolf Hasse ,
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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