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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
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247Edition der Briefe Brief ௘ Nr. 59 Franz Pirker aus London an Marianne Pirker in Hamburg, 25. Oktober 1748 A Madame Madame Marianne Pirker pres>entement@ à Hambourg No 20 18. vom 25t>en@ >octo@bris >1@748. London den 23t>en@ \25t>en@/ >octo@bris 1748. Herzallerliebste Marianna Obwohlen ich mit der grösten Ungeduld Briefe, forderst wegen der erst>en@ Opera erwartet, so stelle ich mich dennoch zu frieden, weil es wegen Contrair Wind geschiehet, denn ich von Grund meines Herzens winsche und bite Gott der All- mächtige wolle seinen heiligsten Segen darzu geben, daß das Schif dich noch dor- ten antreffe, morgen Fruhe bringe ich den Coffrè, und einen Ballen, in welchen das Beth, deine 2 Steiffröcke, und die Blumen an Bord, das Schif gehet \morgen/ ganz gewis ab. Liebste Marianna, wann du wüstest, wie ich diese Däge her herum gelauffen um alles zu veranstalt>en@, im Towr, wo der Capitain, in die Börse, zur Kinsak, Schneiderin pp>.@ Gott Lob habe ich nun alles gut genug beysammen. Die Comissiones habe Geldes halber unmöglich mit schicken können, dann nemme die 2 Post>en@ von Haus Herrn, und Pfändern, und die 30 lb den Wechßel zu bezahl>en@, und nacher Stutgart, assicuration /: welche c>ontra@ 200 lb werth gerechnet 3 lb kostet :/ und andre Unkösten rechnest, so wirst du die Unmög- lichkeit gleich selber ¿nden. Allein Hilft mir Gott hier zu Geld, wie ich nicht ohne Hofnung mehr als jemahls bin, und ich bekomme von dir Brief daß ich dir folge, so bringe ich alles selbsten mit. Wo nicht, so schicke ich erstlich des Herrn Mingotti, und dann der Turcotti, und andre Comissiones mit erster Gelegenheit, die gleichfals bald abgehen wird, nach. Zur Turcotti kanst du sagen, daß ich ihre Sachen, nebst deinen und andern selbst nach bringen werde. Ich habe aus- gesuchet, was du am nöthigsten haben möchtest, das übrige, nachdem deine resolution kommen wird werde ich theils mit, und theils in einem Verschlag Stutgart zu schicken, darob ich sorgen will, daß es am sichersten, nächst>en@ und geringsten Unkösten Unkösten >sic@ geschehen möge. Ich habe mich unterstanden nach meinen gusto einen ganz neümode irrischen Zeüg zu deinen andern sati- nern Fürtuch, und Aufschlag machen zu lassen von deiner Schneiderin, die Ärmel sind nach der neüesten franzos>ischen@ mode, meiner Meinung nach solte ich hof- fen Ehre damit einzulegen, allein solte ich es nicht getroffen haben, so nemme wenigstens mein gutes Herz und Willen an. Dein blau gestreift>en@ irrisch>en@ Zeüg, nebst den blauen moir werde ich alles in der Welt thun um dich zu bedienen. Der erste irrische ist dir ganz gewis. Daß ich das Buch, welches ein>en@ halben 5 10 15 20 25 30
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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