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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Seite - 276 -
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276 Edition der Briefe Brief ௘ Nr. 67 Marianne Pirker aus Hamburg an Franz Pirker in London, 1. und 5. November 1748 A Monsieur Monsieur Franoois Pirker pres>entement@ a Londres. at the golden ball in Panton Street near the hewmarket >Beilage 1, Franz Pirker:@ | Hamburg No 17 Den 1t>en@ >novem@bris | Ham>burg@ d>en@ 1:t>en@ >novem@bre 1748. allerliebster pirker. Damit ich morg>en@ die post >nich@t versaume, so schreib ich heute, obwohln ich müd und matt von der opera bin, du verlangst das titul blat von mir, hier übers- chicke ich dir solches, nimm dich aber in obacht, und thue ja nicht dergleich>en@ als ob es weg>en@ der pompeati geschieht, dann die pompeatisch>en@ erfahren hier alles wieder und hab>en@ corispondenz nach london. nun ist heute die 2:te opera von bajazet geweßen, und morg>en@ als d>en@ 1:t>en@ ist die 3te, und künftig>en@ mon- tag die letzte Recita, ich bin so viel es möglich Compatirt und weit mehr als in Mans habit>.@ gib dich alßo in all>em@ zu frieden, dann die ruhe so ich jezt genieße weg>en@ interess sachen macht meine stimm um viel stärker, und ich nimm mich sehr in acht, die arien so ich außgesucht habe ich dir schon geschrieb>en@, ach hätte ich d>en@ stikrok und mieder gehabt jedoch bin ich um so viel mehr gelitt>en@ weg>en@ d>em@ groß>en@ unterscheid der ¿gur der turcotti und mir. Heute ist es Donnerstag und ich war schon vorgestern auf alle abend zum speißen invitirt biß künftig>en@ Dienstag, welches ich fast nicht mehr auß steh>en@ kan, dann nach der opera weist du daß ich ganz lahm bin, dießes sind nun die hiesig>en@ Herr- lichkeit>en@, aber keine regalien sind nicht zu hoffen. Monsieur Coppe, Residente dތinghilterra /: an welch>en@ ich von de>n@ Kempthornisch>en@ recomandirt bin :/ macht auf d>en@ Samstag ein concert bey welch>em@ ich und die pompeati singt, er hat sogar unsere arien druk>en@ laßen und morg>en@ fruh ist bey ihm eine prob. stelle dir nun vor es ist allerheyl>igen@ mithin pro forma Kirch>en@ tag um 10 uhr. um 11 die prob bey Monsieur Coppe, alsdann speißen wir auch bey ihm zu mittag, nachmitag ist posttag und opera und abends muß ich bey Herrn Sinticus Fabri speißen alwo die conversation biß 3: uhr fruh währet, und so ist es alle tag, o Gott wie bin ich auß der Ruhe, in somma mann kan niemals vergnügt seyn, unsere reiße ist biß auf d>en@ 6:t>en@ auß gesezt, ich ¿nde aber gar kein Vergnüg>en@ zu waßer zu gehen, dann man sagt mir hier wunderliche sach>en@ von den meer vor, bey jeziger Zeit, allein es ist unmöglich zu land zu gehen weg>en@ derer Spesen, dann sind 5: Fraue>n@, 4: Menscher, 11 Männer, und 10 Kerl>en@, des pompea>tischen@ Kind, und ei>n@ habduzent Hund, stelle dir alßo die con¿osion vor. D>en@ 5.t>en@ 5 10 15 20 25 30
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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