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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
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297Edition der Briefe 75 80 85 90 95 100 Opernbuch/ :/ den>en@ ich mich doch, foderst Signor Mingotti empfehl>en@ lasse. Wer nicht Geld schickt bekommt nichts die Turcottische Sach>en@ ausgenohmen. Dem Milord will ich schon zusezen, ich förchte nur, daß die Opern, die heüte 8 Däge anfangen werden, schlechtern success machen werd>en@, als ich gehoffet. Sie mach>en@ Comedia in Comedia. Nur einen Ballet auf die lezt. Poitier danzt nicht mit. Laschi hat kein>en@ guten Caracter für ihm darin. Schlechte Kleidungen. Die andern Theater wie der Deüffel auf sie erpicht. Schlechte Subscription, und wenig Credit, es gehet den Engel>ischen@ foderst den Mittelstand nicht ein, und hab>en@ viele Feinde, weil alles in theater reducirt, und geschmälert word>en@. Die Nardi danzt nicht sondern man sagt, sie werde wieder fort reisen. Ich halte es für ein ¿nesse, damit man nicht sag>en@ ihrentweg>en@ seye die Opera par terre, gehet es aber gut, so wird sie vieleicht wohl in der andert>en@ danz>en@. Abacco und Gutmann von Cöln sind hier, ich habe sie noch nicht gesprochen, sie haben mich aber schon gesucht. it>em@ ist ein Maestro>,@ der mit Signor Angelo zu Graz war>,@ hier>,@ ein Venet>ianer@ Adolfati mit Nahmen. es reüet ihm aber schon seine Anherokunft, er will nacher Hamburg gehen. Ich habe ein Project vor, ob \ich/ nicht könte wie Pasquali gewest in des Prinzen von Walis Musiqs kommen. Ich will es tentir>en@ wenigstens. Joli ist nicht in der Impresa, er hat nicht ge- wolt>.@ Die >O@pern habe ich mit den Capitain von Wedderkop Oncl von Chevalier Wyc>h@ na>ch@ Haag an Lapis addressiret, ihm aber auf der Post die schleinige expedi>tion@ an Signori Rezzani bestens recomandirt. Es wäre aber gleichwohl gut gethan wann Herr Mingotti selbst an Signor Lapis schriebe. Schreibe doch wann und wie der Coffrè angekommen, auch ob der Jozzi das regal geschicket. Er hat mir von Brussel aus geschrieb>en@, und die Antwort auf Paris addressiret. Beantworte mir meine Punct>en@ auf meine Briefe. Liebe mich, wie ich dich, ich küsse dich zu 1000 mahl>en@ und verbleibe so lang ich lebe dein getreüer Pirker>.@ Vergesse doch nicht wegen der Wäsche von der Lambert frage die Pompeati. Wie hält sich der Philip. Wegen der Arien von Bajazet muß dir getraumet hab>en@, daß du mir geschrieb>en@ was du vor eine singest. VORLAGE: HStAS, Signatur A 202 Bü 2839, 1 Doppelblatt, 4 beschriebene Sei- ten Beschädigung durch Siegelöffnung und Tintenfraß. THEMENKOMMENTAR: Franz schreibt seinen Brief bereits nach Kopenhagen, Marianne hielt sich jedoch noch in Hamburg auf, da sich die Abreise gegenüber der früheren Planung bereits verzögert hatte (s. dazu Brief vom 1. bis 5. November 1748, 67). Den Brief vom 8. November 1748 (71) mit der Mitteilung, dass die Truppe Hamburg nun de¿- nitiv am 11. des Monats verlassen werde, war bei Franz noch nicht eingelangt.
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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