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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Seite - 338 -
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338 Edition der Briefe Brief ௘ Nr. 81 Marianne Pirker aus Kopenhagen an Franz Pirker in London, 3. Dezember 1748 A Monsieur Monsieur Franoois Pirker pres>entement@ a Londres in Oxonton Street near the haymarkt >unbekannt:@ | Franco Amsterdam | >Franz Pirker:@ | No 4 | Copp>enhagen@ d>en@ 3:t>en@ decembre 1748. allerliebster pirker Heute empfange d>ein@ schreib>en@ von 19:t>en@ >novem@b>re@ und kan ich unmög- lich begreifen auf was vor punct>en@ ich vergeßen dir zu antwort>en@, ich habe allezeit deine Brif auf d>em@ tisch, wann ich schreibe, nun antworte ich dir auf alle punct, und zwar, weg>en@ des coffers daß ich solch>en@ noch nicht habe, und schmerzet mich nicht wenig, kan mir auch unmöglich neue Kleyder mach>en@ dann ich bin auf all>en@ seit>en@ um gelt geplagt, du schreibst mir, in Ittalien bin ich tormentirt dann die sau die Caterl hat den>en@ so ich die comission gegeb>en@ geantwortet daß sie mir nichts mehr schuldig seye, welches mich nicht wenig erzörnt hat. Hier der Kerl kostet mich monatlich 6. schwere thaler das sind 18 mark oder 36: siebenzehner, was ich vor Brif außgieb ist unmöglich zu beschreib>en@, und doch schreibe ich gar keinen so unnöthig wäre, basta ich bin zerlumpt und zerrißen. ich sehe wohl, daß der Cassus mit den milord desperat vor uns ist, mein gott ich sorge nur daß du die wahren nicht verstehst, sonsten wäre es ja gut, daß du köntest halb geld und halb waren bekomm>en@, und ist beßer als gar nichts, nehme alßo solches in gottes nahmen an, wann es möglich aber laß dich nicht betrig>en@, absonderlich cinsisbekene uhren, nimm jemand zu Hilf der es versteht weg>en@ derer comissionen der Impres>ario@ verlangt sie nicht anjezo sondern wann du erst komst, ist alßo nichts mit ihm zu thun, der Klug noch weniger dann er ist sehr krank, indem ihn unsere bufa angestekt, und geht den armen teufel wie den alvord, denkt er alßo auf andere sach>en@ als gelt hergeben, jedoch hofe dir bald etwas zu schick>en@. wir sind wieder völlig gut freund, ich und die Dike, wenigstens dissimulirt sie, diese woch>en@ ist noch bajazet, künftige aber arsaces, heute ware die Königin in der opera, und ist sehr zufried>en@, morg>en@ werde ich bey Herrn baron von Juel insinuir>en@ laßen, darfstu alßo Herrn von Sollenthal nicht mehr incomodir>en@, ich werde dir schon schreib>en@ wie es abgelof>en@, er ist ein großes thier, und gibt der Königin die Händ schere mich mit d>em@ portrait nicht, du weist schon daß ich jaloux mit meinen arsch bin. es soll absolute kein Mensch sehen, und ich selber kan nicht mahlen, o gott wie liebst du mich weil 5 10 15 20 25 30
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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