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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Seite - 376 -
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376 Edition der Briefe Brief ௘ Nr. 90 Marianne Pirker (und Christoph Willibald Gluck) aus Kopenhagen an Franz Pirker in London, [zwischen 3. Januar und 7. Januar 1749] A Monsieur Monsieur Franoois Pirker pres>entement@ a Londres in ball mall in stone court near Carlton house >unbekannt:@ | Franco Amsterdam | >Franz Pirker:@ | No. 5. zwischen 6. und 9 | >Zusatz von Christoph Willibald Gluck:@ | Allerliebster Pircker, sie werde>n@ von Monsieur Waich 20 ducate>n@ Empfangen, so Madmoiselle Becheroni ihme zugeschrieben, dahero bitte schönstens die Uhr dar von zukauffe>n@, aber das geheiß lasse>n@ sie von Princbeck mache>n@, den nahme>n@ des Poi aufs uhr bladt und innewendig, sie muß in diamant gehen, Han- deln sie immer braff, damit ihne>n@ von de>n@ 20 ducate>n@ auf Eine stehlerne feine Kette, undt Etwan Ein guldenes petschier überbleibet, sie müsse>n@ aber nicht zu Monsieur Waich sagen, zu waß das geldt dienet sondern das solches dero frau gemahlin all hier Empfangen \Madame Beccheroni gegebe>n@./ Adieu liebster Pircker verzeihe>n@ sie, das ich sie so plage. | NB: du must nicht sage>n@ zu was dießes gelt gehört absolute nicht, sondern sage ich hätte es ihr hier baar bezahlt mache aber daß die uhr gewiß bekomst, und schreibe gleich was es kostet. Hier hast du ein recipisse von der Bekaroni. von Hof habe ich noch kein>en@ Kreutzer bekomme>n@, sonst>en@ hätte ich dir schon gelt geschikt. nun folget eine andere comission, nemlich ein zeug wie du mir ge- schickt aber nicht von dießer farb, sondern nur von dießer art, und dunkel blau, hernach von weiß und blau oder silber farb und blau gestreift, aber nicht den so ich geseh>en@, sondern wie wir den>en@ Kindern geschickt dann er ist wohlfeiler, von jeden 24. Jarthen, alsdann must du seh>en@ ob Monsieur waiz die tambakene uhr schon gekauft vor Madame turcotti, und solche dir geb>en@ laßen, wo nicht so must du eine kauf>en@ und mitbring>en@, aber daß sie ja gut ist, du must ohnedem 5: oder 6. mitbring>en@, es wäre >S. 2@ gut wann du sie von waschborn zuvor mach>en@ ließest auf die prob, thue es dann es ist pro¿table vor uns, ich habe schon 3 dosen weggeb>en@ vor 17: ducaten, die andern werde ich wohl auch gut anbring>en@. um gottes will>en@ mache daß du doch einmal bezahlt wirst, dann ich habe dich nach ostern so nöthig als das liebe Brod, o wann du wistest was deine absenz d>em@ arm>en@ Mingotti vor ein schade ist, ich glaube er würde dich in Gold fass>en@ laßen, wann es zu rimetir>en@ wäre, wovon ich dir hernach erleichterung geb>en@ werde, indeßen red>en@ wir von unsern Interesse warum hast du mir dann die silbern spiz>en@ nicht mitgeschikt, du weist daß ich 1000 mal gesagt, daß ich sie 5 10 15 20 25 30
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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