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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Seite - 476 -
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476 Edition der Briefe Brief ௘ Nr. 115 Franz Pirker aus London an Marianne Pirker in Kopenhagen, 14. März 1749 A Madame Madame Marianne Pirker pres>entement@ à Coppenhagen No 45. 43. von 14t>en@ Mart>ij@ >1@749 London den 14t>en@ Martij 1749 Herzallerliebste Marianna. Weil sich der Courier so lang hier aufgehalten, so habe ich den alten Brief zurück- genommen, und verwichene Post an dich geschrieben, aber unter deiner eigenen Adresse, weil ich das Pitschaft von Monsieur Jozzi nicht a tempo haben können, denn er war in der Accademie bey der Miss Ashe, und ich habe geforcht>en@ die Post zu versaumen. Ich hoffe zwar, du wirst Anstalt gemacht haben durch ermeldten Herrn Treiber, daß er dir die Brieffe nachschicke, gleichwie ich dem Courier auch diese Adresse gegeben, im fall er dich nicht mehr antreffen solte. Monsieur Jozzi schreibt mit heütiger Post wieder an \NB es ist im andern Brief eingeschloss>en@/ Scalabrini, wo er seine pr  tension repetirt, falls sein erster Brief nicht solte eingelauffen seyn, er hat aber hinzugesezt, daß er verstehet, daß er ihm allein in Opern zu dienen obligirt seyn solle, wiedrigenfalls, würde er ihm nicht die Ehre hab>en@ zu dienen, und dieses glatterdings. Was aber mein völliger Ernst ist, daß ich um alles in der Welt bite für den armen Jozzi zu sorgen, damit er im Winter einen raisonablen Plaz od>er@ recita habe, denn in der That, er wird genug zu thun haben, wenn er sich von hier wegzukommen heraushauen will. Er hat von Paris wied>er@ Brief bekommen, daß der Reginelli nacher Tourin zu gehen vor- giebet, ich glaube es aber nicht sondern er suchet nur sein wahres Vorhab>en@ zu verstecken. Des Crosa sein Bene¿ciu>m@ ist ziemlich gut abgelauffen, und er hat ein sehr gutes Haus, mir aber selbst gesagt, daß er keine Opera will mehr halt>en@ lassen, weil ihm der Milord schon >S. 2@ wieder 2 Mesade schuldig, dieses ist eine fatale Zeitung für Uns, denn wenn der Milord diesen nicht zahlen kan, wie wird er es für Uns thun? Crosa sagte auch, es stehet bey ihm, ob er hier, od>er@ anders wo die Opera fortsezen wollen, denn ich habe von der Gelegenheit pro¿tiren, und von ihm wegen Holland was heraus locken wollen. Der Signor Mingotti solle den Monsieur Jozzi mit sich nach Brüssel nemmen, od>er@ Geld herschicken, so gehet er allein, und er ist ein Galantuomo, daß er es nicht so wie der Sciavonetti machen würde. >Zusatz von Giuseppe Jozzi:@ | Lތordinario scorso non potei scrivere perché ero im- pegnato tutta la giornata, e ancorތoggi ho molto da fare Cara Marianna freno che queste poche righe insegno della vera stima, ed amore che vi conservo, sperando 5 10 15 20 25 30
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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