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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Seite - 482 -
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482 Edition der Briefe Brief ௘ Nr. 117 Franz Pirker aus London an Marianne Pirker [in Kopenhagen], 16. März 1749 >ohne Adressierung@ >S. 4 oben:@ No 44 von 16 Mart>ij@ >1@749 No. 44 London den 16t>en@ Martij 1749. Herzallerliebste Marianna Nachdem der Courier wieder verwichenen Freydag nicht abgegangen, so habe ich zwar nicht für nöthig erachtet mit der Post zu schreib>en@, weil ich nichts besonde- res gehabt dich zu bericht>en@, allein nachd seitdem habe ich gestern dein werthes- tes von 4t>en@ hui>us@ erhalten, und ich habe noch ein \und/ an anders beyzufüg>en@ für gut befunden, so habe ich dieses dem vorigen Brief beygeschlossen, und dem Courier so heüte gewiß abgehet, mitgegeb>en@, Gott begleite ihm und gebe guten Wind und Wetter, daß er bald ankomme. An Lapis habe mit heütiger Post geschrie- ben. Das Couvert so wir gemacht ist eine neüe Franz>ösische@ Manier, hat Uns aber nicht recht gerath>en@. Wegen den Reginelli weiß ich weiter nichts neües, aber von Holland haben wir schon wied>er@ Nachricht, daß er beym Roosisch>en@ nicht solle aufgenohmen werden, od>er@ Ehre und Hilf bekommen. Ich hoffe und glaube auch nicht, daß er in Stutgart etwas zu deinen Nachtheil reden sollen, allein der Hof möchte vieleicht, wenn er ihn g aufgenohmen sich nicht in weitere Unkösten ein lassen wollen. Wegen den Milord thu ich, was ich kan, Er hat den Crosa gleichwohl wieder persuadirt, daß er Samstag hat Opera halt>en@ lassen. Der Prinz hat zum Perticci neülich gesagt, er wolle übers Jahr in sein Bene¿ce kom- men, und Jozzi hat auch mit dem Laschi gesproch>en@, alle mach>en@ auf künftiges Jahr Conto, also ist der Lapis ein Lügner. Selbst, Selbst muß er hingeh>en@, wenn er was ausricht>en@ will. Was du vom 3t>en@ Schlafgespan schreibst wolten wir allein winsch>en@, es wäre die Piccola, allein es würde ihr übl geh>en@, daß sie vieleicht etliche Däge nicht gehen könte. Jozzi läst um Verzeihen bit>en@, daß er heüte nicht auf deinen Brief antwortet, er will es aber gewiß \mit/ nechster Post unter der fürgeschriebenen Adresse thun. Er hat heüte Lections gehabt, und ausspeisen, auch zu einen Concert gemust. Nun komme ich wieder auf das Brüsselische Wesen. Rede um Gottes Willen dem Mingotti zu, denn es würde ihm reüen, wenn er nicht hingienge, und es ist just wie in Preßburg, wo er sich auch so stopfen lassen. Es kan ein andrer leicht vorkomm>en@. >S. 2@ Es ist ein Courier hier, der ist ein gebohrner Brüßler, er sagt, daß die Menge Leüte von Wien werden hinreisen, und daß es einer der magni¿qsten Höffen von Europa werden wird. Der Prinz Carl wird bald nach Ostern hinreisen, und wer weiß ob nicht bald ein Beylager dort wird. Beati allora chi saranno presenti. Prinz Carl kennet ja den Mingotti von 5 10 15 20 25 30
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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