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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
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485Edition der Briefe 120 müssen. Ich habe ihn unterdessen allenthalb>en@ gesucht und such>en@ lassen. Mir ist recht leid. Hiemit küsse ich dich 1000 mahl und bin bis in Tod dein getreüer Pirker>.@ >Nachschrift S. 1 links:@ Crossa hat in seinem Bene¿ce bey einem mittelmässigen Haus 164 lb St>e@r>ling@ gemacht bey der Entrée allein, und Milord Samstags beym stekvoller Audienz 140 kanst dir einbild>en@, wie es zugehen muß. VORLAGE: HStAS, Signatur A 202 Bü 2839, 1 Doppelblatt, 4 beschriebene Seiten. THEMENKOMMENTAR: Franz legt in diesem Brief die Argumente und Gedanken dar, die ihm in Zusam- menhang mit dem ursprünglich von Giuseppe Jozzi angeregten und dann über mehrere Brief diskutierten Projekt einer Opernsaison in Brüssel für den Sommer 1749 (und ggf. den Winter 1749௘ –50) durch den Kopf gegangen sind. Konkurrenz- gefahr durch die Londoner Operntruppe sah er nicht, da diese nach eigener Aus- kunft für den Sommer 1750 plante. Dass der Schwager Kaiserin Maria Theresias , Karl Alexander von Lothringen , in Brüssel als Gouverneur der Österreichischen Niederlande Wohnung beziehen wollte, betrachtet er als positiv für die Pläne, da die damit voraussichtlich wachsende Attraktivität der Stadt für Wiener Adels- kreise und Notable gute Perspektiven für einen neuen Opernstandort boten. Empfehlungen an den Prinzen Karl aus Dresden waren für Franz ebenso wich- tig, wie die Feststellung, dass zukünftig für einen „der magni¿qsten Höffen von Europa“ auch Ballette zum Opernabend dazugehörten. Der Hinweis auf die Mög- lichkeit der Verringerung des ¿nanziellen Risikos durch gemeinsame Nutzung des Brüsseler Theaters mit der eventuell ebenfalls anwesenden Pantomimen- Truppe Filippo Nicolinis zeigt, dass bei allen rosigen Publikumsprognosen wirt- schaftliche Überlegungen nicht aus den Augen zu verlieren waren. Der Kopenhagener Hof war bis zur Thronbesteigung von Frederick V. aus reli- giösen Gründen dem Operntheater nicht sehr gewogen und von protestantischer Frömmigkeit geprägt. Die Anregung, Francesco Darbes als Atheisten anzuschwär- zen, war deshalb naheliegend. Die von Franz angestrebte Aufteilung der Aufgaben in der Mingotti-Truppe zwischen Giuseppe Jozzi , Marianne und Maria Masi sollte wenig später zum heiß diskutierten Streitpunkt in den Briefen werden. EINZELSTELLENKOMMENTAR: > nachdem der Courier wieder verwichenen Freydag nicht abgegangen:@ Am 14. März 1749. > dein werthestes von 4t>en@ hui>us@ erhalten:@ Brief 112. > so habe ich dieses dem vorigen Brief beygeschlossen:@ Franz hat den
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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