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494 Edition der Briefe
> Serenata:@ Christoph Willibald Glucks kleine Festoper La contesa dei numi.
> er kann mit seinem Blut nicht bezahlen was er mir an meinen leben geschadet:@
Es ist nicht zu ermitteln, was Marianne damit konkret meint.
> die 3. Bücher so ich in london verkauft:@ Marianne hatte gedruckte Ausgaben
Jozzi’scher Werke (Bearbeitungen?) in Kommission zum Verkauf übernommen.
> 3. ducaten so er der cecilia zahlen laßen:@ Dukat (Währungen ). Es könnte sich
um Cecilia Bellisari Buini handeln, die mit Mariannes älterer Schwester Josepha Susanna
in den 1730er Jahren am Kärntnertortheater engagiert war (Perutková, Vienna Kärntner-
tortheater Singers, S. 282–283).
> den mingotti vor ihm gelt zu verlang>en@ würde ich ihm zu stark prejudicir>en@,
dann ich sprenge ihm bey allen vor einen capitalisten auß:@ Marianne kann von Mingotti
kein Geld für Jozzi verlangen, weil sie ihn überall als wohlhabenden und damit erfolg-
reichen Künstler dargestellt hat.
> die Sonaten:@ Giuseppe Jozzis Bearbeitung von Sonaten Domenico Albertis .
> das der wyth nichts mehr von der becheroni wiße>n@ will?:@ Gaspera Beccheroni
hatte ihren Londoner Liebhaber Wych für Gluck um die Auszahlung des Geldbetrags
für die Uhr gebeten. Dieser stellte sich taub, weil sie eine Affäre mit dem Komponisten
angefangen hatte.
> daß ich die Kett>en@ nicht mehr brauche:@ Eine ebenfalls bestellte Uhrkette.
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
- Titel
- Die Operisti als kulturelles Netzwerk
- Untertitel
- Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
- Band
- 1 & 2
- Herausgeber
- Daniel Brandenburg
- Verlag
- Österreichischen Akademie der Wissenschaften
- Ort
- Wien
- Datum
- 2021
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-7001-8898-8
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 1048
- Kategorie
- Kunst und Kultur