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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
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496 Edition der Briefe 35 40 45 50 55 60 65 21t>en@ geschrieben. Im übrigen kanst du dorten alles besser reguliren, als wir es hier einsehen können. Ingleich>en@, wenn du nicht mit Ihm von dieser affaire zu spre- chen für gut be¿nden wirst, so bringe es wenigstens bey Hof, und unter Adel unter die Leüte um ihm den Haaß über den Hals zu zieh>en@, was sie für eine schöne Compagnie zu hoffen hab>en@, wenn er einem Musico vom Rang solche offert>en@ zu mach>en@ sich nicht schämt, für so zu sag>en@ ein ganzes Jahr. Gestern war Signor Jozzi in einer gross>en@ Accademie bey der Miß Bern dort sunge die Galli deine Aria se spuntan le Rose pp um eine Finesse, wie sie sagte zu machen, allein sie machte ein cacata, und Jozzi liesse just beym trillo mit dem Clavir zu Àeiß im Stiche. Monsieur Merciè hat bey unserer Taffel introducirt, daß fast jedermann deine Gesundheit allzeit trinket. Monsieur Wright läst sich auch empfehl>en@, und hat mich zu sich eingeladen. Heüte ist der Auretti ihr Bene¿ce. >Zusatz von Giuseppe Jozzi:@ | In questo punto arrivo in casa, e vi saluto di tutto mio core se le cose si metteranno con quelle convenienze già descritte da Monsieur Pirker non avrei alcuna dif¿coltà di accettare quantunque le fatiche sarebbero grandi, ma ciò farei per avere il piacere di vedervi unތaltra Volta ogni quando Voi dovresti esservi altrim>en@ti non me ne curo, e se ciò manca, chi sà quando pi avrò il contento di abbracciarvi. addio Mia Cara Marianna sono ancor vergine.௘ ௘ | >S. 3@ Die Opera Buffa ist heüte auf Befehl des Duc de Crafton representiret worden. Der erste act ist recht schön, lustig, und von besondrer invention allein die lezten 2 passir>en@. Bis auf künftigen Posttag werde dir bericht>en@ was die Sachen mit der Opera für einen Ausgang genommen, denn heüte hat sich Duc de Crafton nur des Plu Publico wegen darein gemischet, welches nicht gewust ob Opera seye, oder nicht? Wenn dich Scalabrini fragen solte, ob du keine Comission hast mit ihm zu sprech>en@, und du hast wohl überleget und befunden daß nichts zu thun, so darfst du keklich alles leügnen, und sagen du weist um nichts, du hättest zwar von ihm und mir Brieffe, allein sie meldet>en@ nicht das geringste von dieser Sache. In der Opera waren sehr wenig Leüte der obgeschriebenen Confusion halber. Eine Aria werde ich für dich copiren lassen sie wird just a propos seyn. Adio. Ich küsse dich zu 1000 mahlen allerorten, seye mir getreü. Ich bin dein bis in Tod getreüer Pirker>.@ Ich wünsche dir glückseel>ige@ OsterFeyerdäge und alles Vergnügen, die OsterEyer will ich mitbring>en@. Vi auguro Felici Feste, come a tutta la Cara Famiglia, e per me ve lތauguro senza ovi Aff>ezzionatissi@mo Consorte Fr>an@ce>sc@o Pirker>.@ VORLAGE: HStAS, Signatur A 202 Bü 2839, 1 Doppelblatt, 4 beschriebene Sei- ten, 1 Zusatz von Giuseppe Jozzi Beschädigung durch Siegelöffnung. THEMENKOMMENTAR: In diesem Brief erläutert Franz die Konditionen, zu denen Giuseppe Jozzi mit Paolo
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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