Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Kunst und Kultur
Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Seite - 504 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 504 - in Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2

Bild der Seite - 504 -

Bild der Seite - 504 - in Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2

Text der Seite - 504 -

504 5 10 15 20 25 30 Edition der Briefe THEMENKOMMENTAR: Mariannes Brief enthält Informationen zu Verfahrensweisen und Strategien im italie- nischen Opernbetrieb. So plante Pietro Mingotti offenbar eine Erkundungstour in die Österreichischen Niederlande, um sich vor Ort hinsichtlich einer Impresa kundig zu machen. Ferner werden Details zur Berechnung von Gagen und eventueller Extras aus Giuseppe Jozzis Verhandlungen mit Paolo Scalabrini weitergegeben: Da VerpÀegung zu Lasten des Künstlers ging, sollte die Gage für Städte mit hohen Lebenshaltungskosten entsprechend höher berechnet werden. Wurden Reisekosten gewährt, so war es üblich, vorab einen genauen Reiseweg festzulegen, wobei ein Abweichen von demselben mit nachfolgend ggf. höheren Kosten zum völligen Verlust des Erstattungsanspruchs führte. EINZELSTELLENKOMMENTAR: > die verlangte liste, und zwar so lang ich in copp>enhagen@ bin:@ S. Brief vom 25. Februar 1749 (110). > Herr Jozzi den ring:@ S. Brief vom 14. März 1749 (115). Franz sollte seine Briefe mit dem Petschaft von Giuseppe Jozzi verschließen, um zu verhindern, dass sie als seine erkannt und von missgünstigen Kollegen abgefangen würden. > chez Rezzani, und nicht an den Porta:@ Rezzani , Handelshaus in Hamburg Giovanni Antonio Porta war Kaufmann in Hamburg und Vertrauensmann der Pirkers. > Mingotti wird in Holland gehen:@ Wegen widersprüchlicher Nachrichten zu den Chancen, in Brüssel einen Opernbetrieb zu etablieren, wollte Pietro Mingotti sich auf den Weg nach Holland machen. > allenfalls ich nicht bey Hof aufgenommen werde:@ Hier ist unklar, ob Marianne sich auf die Höfe in Kopenhagen oder in Stuttgart bezieht. > lapis:@ Sante Lapis , Impresario, damals in Den Haag ansässig. > hat den Scalabr>ini@ zu wenig gefordert:@ Giuseppe Jozzi stand mit Paolo Scala- brini in Verhandlungen zu einem Engagement in Kopenhagen. > 600: ducaten netto gefordert:@ Dukat (Währungen ). > keinen Heller:@ Heller (Währungen ). > mit der Masi nicht eine andere Bewantnuß des grafen Ranzau wegen:@ Die Sän- gerin Maria Masi wurde von Schack Carl von Rantzau , Adjutant des dänischen Königs Frederick, protegiert. > die Costa ist 1ma donna:@ Rosa Costa , Sängerin. > pracci:@ prassi (Praxis) Paolo Scalabrini betätigte sich zum ersten Mal selbst als Impresario. > der Klug macht eines nach ostern auf den gläßern, und Concert di Cembalo:@ Das Konzert auf der Glasharmonika fand am 19. April 1749 statt (Müller von Asow, Angelo und Pietro Mingotti, S. 96 Anm. 6 und Brief vom 15. April 1749, 129), ein Konzert auf dem Cembalo lässt sich nicht nachweisen (Müller von Asow, ebda.). > wie es mit dem Borosini steht « Baron wasner:@ Der Tenor Francesco Borosini war Schuldner der Pirkers, die ihm mit einem Darlehen die Abreise aus London ermöglicht
zurück zum  Buch Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2"
Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Die Operisti als kulturelles Netzwerk