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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
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525Edition der Briefe 5 10 15 20 25 30 Brief ௘ Nr. 127 Marianne Pirker aus Kopenhagen an Franz Pirker in London, 8. April 1749 A Monsieur Monsieur Franoois Pirker pres[entement] a Londres at the 4. Nations in Panton Street. [unbekannt:] | Franco Amsterdam | [Franz Pirker:] | No 22. | Coppenh[agen] d[en] 8: April 1749 Herzallerliebster pirker Ich bin heute schon wieder ohne deinen Briefen, welches zweifelsohne die ursache des contrair[en] Wind seyn wird, indeßen ¿chtet mich die Affaire von Jozzi nicht wenig an, dann ich möchte ihm nicht gerne hinderlich seyn, dießes ist gewiß, daß ich absolute gleich nach Hauß muß, dann der papa tringt mich entsezlich an, und hat auch recht, dann es kommt schon unter die leute daß die Cuzzoni nicht mehr zuruk kommt, ich verberge alles mein absehen vor unsrer Compagnie, allein der teufel sagt es Ihnen durch Brife von bologna, und wolte ich wett[en] daß die dicke sau selbst[en] dahin trachtet, sehe alßo selbst[en] wie es nothwendig daß ich hin eile, über dießes so bleibt die Herschaft nur biß p¿ngst[en] zu ludwigsburg und geht alsdann nach Bayreuth, allwo ihr die Marg[rä¿n] leichtlich eine von ihr[en] Menschern anhengen dörfte, du wirst doch hoffentlich auß mein[en] Brif[en] ersehen haben, daß ich hier absolute nicht bleibe, mithin darf sich der Jozzi nicht im geringst[en] prejudicir[en] um bey uns hier in comp[agnie] zu seyn. Dises ist gewiß daß er ein narr wäre wann er unter 500. ducaten sich engagirte, dann die fatique ist sehr stark, ich sehe auch daß er sich weg[en] uns so zu sag[en] prejudicir[en] will um bey uns zu seyn. Ming[otti] kan selbst noch nichts wißen biß wir in Hamburg sind, ob er nach Holland oder nach Hauß geht, nachdem seyn Beutel bestehen wird, dann es ist verworfenes Gelt, sind die Brife von Brüsel gut so könn[en] wir solches unternehm[en] falls der Ming[otti] nicht wolte, und so auch in Haag, basta ich gehe nach Hauß um mich fest zu sezen, und den Winter engagire ich mich oder mit d[em] Ming[otti] oder unter uns selbst, um in des Jozzi Comp[agnie] zu seyn, und da es ihm premirt bey uns zu seyn, so muß er die hießige Affaire völlig fahren laßen. O mein Gott dießen Augenblik viene la posta, e non mi resta un momento a scrivere, maledetti Briftrager, sތio lތavevo la Matina vi potevo rispondere a tutto, ora non è pi tempo [S. 2] perché sono 5: lettere che ricevo in una volta, 4. sotto lތaddresse de Monsieur von teibern mit d[en] Bittschaft, e una in data 28. senza il Bittschaft ma colla la testa, la quale il teibern mތ[h]a aperta, mio dio dove avete la testa? e poi mi
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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