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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
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911Anhang ist er vor allem als ÃEr¿nderµ der Alberti-Bässe und als Komponist von Sonaten. Sein Op.1 (acht Sonaten) ließ sein Schüler Giuseppe Jozzi 1747 in bearbeiteter Form unter seinem eigenen Namen in Amsterdam drucken. Ein Neudruck der ursprünglichen Fassung unter Albertis Namen bei Walsh in London im Jahre 1748 führte zu Plagiatsvorwürfen. Diese Affäre wird in mehreren Briefen diskutiert. Lit. Rasch, Music Publishing in Europe, S. 35. Arundell, Frances, Lady (ca. ± EULWLVFKH $ULVWRNUDWLQ Die Lady, Tochter des John Manners, Duke of Rutland, heiratete 1732 Richard Arundell (1758), der 1745 Lord Commissioner of the Treasury und 1746 Treasurer of the Chamber war. In seinem Brief vom 19. November 1748 (75) erwähnt Franz Pirker „die Arundel“ als seine Schülerin. Lit. Walpole, Correspondence, Bd. 20, S. 108, 137. $VK 0LVV "±" .DPPHUIUDX GHU 3ULQFHVV RI :DOHV Miss Ash, nominell Tochter eines Captain Ash (Brief vom 18. Oktober 1748, 54), war eine junge Dame der Londoner Gesellschaft. Sie stammte, wie zeitgenössische Gazetten fest- halten, weder aus einer angesehenen Familie, noch verfügte sie über gute gesellschaftliche Verbindungen. Nicht zuletzt deshalb wurde über eine mögliche königliche oder adelige Abstammung spekuliert. Lady Hamilton nahm sie unter ihre Fittiche, führte sie in die Gesellschaft ein und verschaffte ihr die Position einer Kammerfrau der Princess of Wales . Miss Ash soll gebildet, eine gute Tänzerin und sehr musikalisch gewesen sein. Außerdem sprach sie ausgezeichnet Italienisch und Französisch. Das diplomatische Corps soll ihr zu Füßen gelegen haben. Als Captain Ash durch hohe Schulden in Bedrängnis geriet, bewirkte seine Tochter, dass Graf Haslang ihn zu einem seiner Sekretäre machte und damit dem Zugriff der Gläubiger entzog. Sie soll daraufhin zeitweise Mätresse des Grafen gewesen sein. Franz Pirker weiß auch von einer amourösen Beziehung mit dem Kastraten Nicola Reginelli zu berichten (Brief vom 28. September 1748, 32). Lit. Town and Country Magazine, October 1770, S. 513–520. $XUHWWL $QQH "±" 7lQ]HULQ $XUHWWL -DQQHWRQ "±" 7lQ]HULQ Die Tänzerinnen Anne und Janneton Auretti stammen vermutlich aus Frankreich und waren wahrscheinlich Schwestern. Ab Oktober 1742 sind sie erstmals in London am Covent Garden Theatre nachweisbar. In den Saisonen 1747/48 und 1748௘ /49 waren sie am Drury Lane Theatre engagiert. In der Korrespondenz der Pirkers treten sie als Teil des Londoner Bekanntenkreises des Ehepaars in Erscheinung. Lit. Wilkinson, Memoirs, Bd. 4, S. +LJK¿OO࣠ ࣠%XUQLP࣠ /DQJKDQV %LRJUDSKLFDO 'LFWLR- nary of Actors, Bd. 1, S. 176.
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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